Ein Sonnensystem – unseres!

Eines Tages war die glückliche Sonne, vom Himmel inspiriert, guter Hoffnung und setzte ihre Ideen in die Welt. Nachdem sie schon viele Planeten auf die Reise geschickt hatte, sandte sie nun die jüngsten Planeten –Merkur, Venus, Erde und Mars– in den hellen, von ihr erleuchteten Weltentag. Die älteren Planeten, nämlich Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto und noch viele, viele andere, waren bereits halbwüchsig oder erwachsen geworden und hatten sich auf ihrer Entdeckungsreise der Wirklichkeit jenseits der Sonne bereits mehr oder weniger weit von ihrer Mutter entfernt, und die Größten unter ihnen hatten ihren Brüdern und Schwestern fürs Erste sogar gänzlich „Adé!“ gesagt und waren in weite Fernen tiefab im Kosmos ausgewandert, so daß man sie gar nicht mehr sah geschweige denn als Teil unseres Sonnensystems erkannte.

Die jüngsten Planeten bildeten zunächst eine Wolke und schwammen als Kinder von Sonne und Himmel in des letzteren hellazurnen bis nachtvioletten Weiten um die Sonne herum. Die Sonne zog sie auf und gab ihnen Licht zum Wachsen, Wärme für das so wichtige Gefühl des Geliebtwerdens, ein zeitliches Programm zur individuellen Entwicklung, ein Gravitationszentrum zur räumlichen Orientierung und noch einiges mehr. Der Himmel nährte sie mit seiner dunklen Tiefe und den darin enthaltenen, nach und nach zu entdeckenden Ideen, Wünschen und Vorstellungen, so daß man am Ende gar nicht mehr genau sagen konnte, wer von den beiden –Sonne und Himmel– Vater und Mutter war. Waren sie nicht beide beides zugleich? Und war die Sonne nicht wie die anderen Sterne Kind des Himmels, so daß die uns heute unverständlichen altägyptischen Vorstellungen von Bruder-und-Schwester-, Vater-und-Tochter- und Mutter-und-Sohn-Geliebten einzig und allein diesem rein himmlischen, ungeschlechtlichen Zusammenhang entstammten und deshalb auch nur dort gültig sein können und woanders ein Tabu sein müssen, da sonst die Welten irritiert und verkehrt werden? Denn mit den Planeten und auf ihnen lebenden Wesen hatten sich neue Welten mit eigenen Wirklichkeiten und Gesetzen gebildet, die individuell ohne störende Übertragung weiterentwickelt werden mußten. Diese Planeten wuchsen nun langsam heran und lösten sich nach und nach aus ihrer gemeinschaftlichen Wolke. Sie waren zunächst klanghaft, weiterhin feurig, gasförmig, dann flüssig, kühlten ab, wurden kleiner und schließlich zu –mit der Sonne verglichen– winzigen festen Kugeln, die nun voneinander getrennt waren und in geringer Entfernung um die Sonne kreisten. Dieses feste Stadium aber war der biblische Sündenfall, nämlich der Fall aus der Göttinnenebene des Klanges und Gottesebene des Feuers, der ätherisch- gasförmigen Ebene der Sylphen und der flüssigen Ebene der Nixen und Salamander in die Materie, die Ebene der Steine, Kobolde, Monster und Riesen.

Die Planeten waren wie kleine Bäume, die wuchsen und Äste bekamen. Diese Äste waren die Monde, die den Stamm, also den Planeten selbst, umgaben und um ihn herum tanzten. Der Stamm strebte neugierig und unaufhaltsam in unbekannte, luftige Höhen und stieß in die Zukunft vor, wurde Zukunft, in der das Leben sich weiter entfalten konnte. Je größer der Planet wurde, desto mehr Äste, also Monde, verschiedenster Grösse sprossen aus ihm heraus, wuchsen mit und bildeten als viele kleine Zweige und unzählige kleine, frische, Weltraumluft atmende bunte Gesteinsblätter – türkisgrün, azuritblau, rhodochrositrot, amethystviolett oder schwefelgelb – eine bewegliche Krone von kleinen Monden und Möndchen, auf der sich dankbar die Kleinlebewesen, die ersten Mond- und Planetenbewohner niederliessen. In dieser Krone sang der Himmel mit der Äolsharfe sein Windspiel.

Die Sonne rief ihre kleinen Sprößlinge zu sich sagte zu ihnen: „Allmählich werdet ihr groß. In eurem Innern sind wunderschöne grüne Malachite, rosa Rhodochrosite, blaue Lapislazuli, leuchtende Türkise, farbreiche Jade, goldene und silberne Pyritsonnen, bunte Erze, Silber, Gold, glänzende Metalle und riesige Kristalle – blutrote Rubine, tiefblaue Saphire, waldgrüne Smaragde, lila Turmaline, sonnengelbe Topase, meerblaue Aquamarine, orangene Padparadschas, violette Amethyste, weisse Diamanten – euer innerer Widerhall des himmlischen Regenbogens – herangewachsen. Aus ihnen werden, zielstrebig und unbeirrbar zu Gott kletternd, später die Blumen in eure Aussenwelt aufsteigen, auf denen sich die Insekten des Himmels, Käferfeen, Bienenelfen und Schmetterlingsengel niederlassen werden. Diese inneren Schätze – Kristalle, Steine und Metalle – sind eure materielles Innenleben: Wasser ist euer Blut, Magma eure Lymphe, Erdöl euer Knochenmark, Steine, Felsen und Gebirge eure Knochen, Metalle und Edelsteine eure inneren Organe, das Erdreich euer Fleisch. Behütet sie gut – der Mensch wird sie euch mit Gewalt entreissen, immer mehr davon nehmen und seine Zivilisationen darauf gründen! Euer Stoffwechsel, eure Verdauung zeigt sich in der Radioaktivität, in der ihr euch langsam und stetig verwandelt, entwickelt, sublimiert, wachst und reift.

Dieses feste Stadium ist nur das erste in einer langen Reihe von weiteren, die nun folgen werden. Dabei wird eurer Körper in radioaktiven Prozessen langsam immer leichter werden und sich auflösen, zur Sonne, zur Galaxis und in den Himmel hinein. So, wie ihr aus der klanglichen Göttinnen- und meiner feurigen Gottesebene gefallen und gasförmig, flüssig und nun fest geworden seid, werdet ihr Euch nach einem nicht besonders langen, dafür aber umso wichtigeren Zwischenaufenthalt in dieser festen Materie allmählich wieder ausdehnen. Euer fester Organismus wird langsam wieder größer werden, dabei an Dichte verlieren und aufbrechen. Das sind die Schmerzen, die Kinderkrankheiten des Wachstums. Ihr werdet beben, Vulkane werden Feuer speien, Gräben aufreissen. Meere werden auf Euch entstehen und Kontinente. Während ihr wachst, werden die Kontinente sich immer weiter voneinander entfernen und die Meer immer grössere Flächen bedecken. Eure feste Materie wird langsam zu flüssigen Stoffen und Gasen sublimieren und eure schweren Elemente zu leichten zerfallen. Was die Sonne synthetisiert (Fusion schwererer aus leichteren Elementen), akkumuliert und euch als Nahrung mitgegeben hat, löst ihr wieder auf, verdaut es und transubstantiiert es. Das ist Alchemie – die äussere, die neben der inneren stattfindet. Weil das Schwere wieder leicht, Festes zu Wasser wird, werden die Kontinente sich langsam wieder auflösen und im Wasser versinken, das dann alles Feste auf euch verdrängen wird. Auf der Oberfläche und in der Tiefe, in eurem gesamten Organismus wird Schweres in Leichtes, Erde in Wasser, Luft, Feuer, Klang verwandelt, erfolgt radioaktiver Zerfall, Sublimierung, Erhöhung. Das sind nur die wunderbaren, äusseren Zeichen eurer inneren Regungen, eures Innenlebens. Eure größeren Geschwister haben das schon hinter sich und sind schon in die Reiche des Wassers und der Luft, der Nymphen und Sylphen eingetreten, ihr aber werdet es bald erleben. Besonders ihr, Venus, Erde und Mars, werdet in der nächsten Zeit sehr schöne Planeten mit Kontinenten und Wasser werden, die das gesamte Universum wegen ihrer Schönheit und Reichhaltigkeit rühmen und preisen wird. Merkur wird euch folgen. Doch es geht weiter. Irgendwann werdet ihr ganz von Wasser bedeckt sein und, nachdem das Wasser auch Euer Inneres aufgelöst hat, selbst ganz aus Wasser bestehen, wie heute Neptun und Uranus. Ihr werdet dabei unaufhörlich wachsen und euch langsam von mir entfernen. Während ihr weiter lernt und an innerer Reife gewinnt, werdet ihr erstaunt feststellen, daß euer Organismus diese Veränderungen zeitgleich begleitet: So sublim, transzendierend und weit wie eure Gedanken und Gefühle in diesem Stadium wird langsam auch euer Planetenkörper werden – er wird gasförmig werden und sich weiter ausdehnen, so wie bei Jupiter. Ihr werdet dann eine Weile in jenem luftigen, leichten Zustand der Sylphen bleiben und euch weiter von mir wegbewegen, denn es gilt, neue Horizonte zu erschließen. Ihr werdet lange schweben und mächtige Cherubim sein, die herrlichste Sphärenmusik in den Äther senden und viele Seelen beherbergen. Dann aber werdet ihr euch noch einmal ausdehnen, denn GOTT wird in euch auferstehen, und ihr werdet Sterne, genauso wie ich, denn ein Kind, egal welcher Art, wird, wenn es erwachsen ist, ein Ebenbild seiner Eltern sein. Natürlich neu, versteht sich. Ihr werdet dann einen sehr großen Abstand von mir haben, damit jeder genügend Platz hat für sich und seine Welt, ihre Besonderheiten und ihre Bewohner. Keiner wird euch dann mehr als Teil von mir, also meines Sonnensystems erkennen, denn ihr seid ja dann keine Planeten, also Kinder, mehr, sondern erwachsen – Sonnen. Ihr werdet dann ein neues Sonnensystem bilden und selber Planeten in das materielle Dasein entlassen, die wieder Sonnen werden. Vorher bildet ihr sie gedanklich in eurem Inneren, dem ideellen Sonnenkörper, und erst dann werden sie Teil der materiellen Wirklichkeit, des materiellen Sonnenkörpers. So bildet ihr sie eigentlich alleine, ohne Partner, denn die Fortpflanzung der Sterne ist ungeschlechtlich. Nur die Menschen auf der Erde werden sagen, daß der Himmel unser Partner ist, aber das stimmt nicht ganz, denn er befruchtet uns passiv durch die in ihm schwimmenden Ideen, die wir, ähnlich wie Polypen auf dem Meeresgrund Nahrung zu sich fächeln, auffangen und ins Materielle umsetzen. Der Himmel ist also zwar unser Grund und Partner, aber unsere Fortpflanzung ist geschlechtslos, da wir für sie keinen Partner unserer Art, also keine andere Sonne brauchen, denn wir haben die schwere, festmaterielle Ebene überwunden und sind im ungeschlechtlichen Einheitsbewußtsein. Wir Sonnen und Sterne erfreuen uns einfach durch unser Dasein aneinander und erzeugen miteinander kommunizierend ständig neue Ideen, Wirklichkeiten und Welten, so wie ihr sie am Himmel seht. Daneben tauschen wir uns über vergangene, mögliche und zukünftige Welten aus, was materiell unsichtbar bleibt und für uns Himmelskörper sehr leicht zugänglich ist, für unsere Bewohner, wie z.B. die Menschen, jedoch nur durch eine besondere Einfühlsamkeit (bei den Naturmenschen) oder sogenannte Meßgeräte (bei den Industriemenschen) erfaßt werden kann. Was es heißt, Stern zu sein, werdet ihr euch in eurer Entwicklung langsam erschließen, denn es läßt sich nicht mehr in Worte fassen. Außerdem sollt ihr auch ein bißchen überrascht werden, denn das Leben wäre ja sonst langweilig. Wie solltet ihr sonst selbständig, autonom und mündig werden? Ist die Beschreibung der ätherisch-luftigen Sylphenebene schon schwer, ist es die der plasmatisch-feurigen Sonnenebene umso mehr.

Dieses Sonnenstadium, das von der Volljährigkeit als junge, leichte, strahlende Wasserstoffsonne, also mit etwa 10 Milliarden Jahren, bis zum Tod nach mehreren Billionen Jahren als schwerer, gebeugter Metallgreis geht, ist dem lichten Gott und der weißen Madonna geweiht. Nach dem Tod aber werdet ihr der dunklen Göttin und dem schwarzen Mann angehören, die euch auf eine ausgedehnte Nachtmeerfahrt mitnehmen werden: Ihr seid dann im Schwarzen Loch, wo ihr alle Tiefen der Göttin und ihrer geheimen Welt auslebt. Außen sieht man davon nichts, aber innen! Denn während Gott durch die Sonne nach außen strahlt und so den materiellen Tag des Denkens erzeugt, saugt die Göttin durch das Schwarze Loch nach innen und bildet eine geheimnisvolle antimaterielle Nacht des Gefühls. Denn wie sollen Tag und Nacht, Wachen und Träumen, Diesseits und Jenseits, Denken und Fühlen, getrennt sein, wenn nicht durch das wechselseitige, mit höchster Präzision aufeinander abgestimmte wechselseitige Wirken von Sonne und Schwarzem Loch? Dieses antimaterielle Leben wird euch ungeahnte Schätze auftun, durch seine ausschließliche Gefühlsnatur jedoch langweilig, gruselig oder unverständlich sein, denn die Göttin ist Gefühl, ist Seele und wirkt über die Gravitation. Deshalb wird eure natürliche, eingeborene Sehnsucht nach dem Tag, dem Licht und der Möglichkeit, endlich wieder zu denken, euch von Neuem in einen Stern führen, denn Gott ist Denken, ist Geist und wirkt über die elektromagnetischen Kräfte. Dieser Stern wird euch dann –so wie ich jetzt– wieder ins materielle Leben bringen. Dieser stetige Wechsel des Lebens zwischen Gott und Göttin, sein Ausgesponnenwerden zwischen beiden, ist notwendig, denn es muß alles ausgeglichen werden, da die Summe der Wirklichkeit 0 bleiben muß, um im Nichts existieren zu können. Dafür lernen Gott und Göttin voneinander, indem sie sich auf allen Ebenen von Stern-Schwarzes-Loch-Paaren über Paare von Planeten, Pflanzen, Tieren, Menschen bis zu Steinen ständig austauschen, denn die Wirklichkeit ist fraktal, d.h. wiederholt sich bis ins letzte Glied. So hat Gott die Göttin und hat die Göttin Gott und sind Gravitation und elektromagnetische Wechselwirkung in der Gestaltung der Wirklichkeit und Schaffung der Welt miteinander verflochten. Die Göttin bringt den Klang bzw. das Wort in die Sonne und der Gott das Feuer bzw. Licht in das Schwarze Loch, wo sie –wechselseitig von Gott und Göttin gehütet und genährt– zu Lebewesen heranwachsen. Beim Tod wird das Bewußtsein –denn was bleibt von einem (Lebewesen) übrig?– durch anziehende Gravitationskräfte endgültig in das Schwarze Loch, auf das es sich schon zu Lebzeiten im Diesseits unmerklich zubewegte (Verschleiß, Alterung, Gebrechen etc.), eingesogen. Dort wird es nach dem Durchgang bzw. Wendepunkt des Todes im Zentrum des Schwarzen Loches durch abstoßende Gravitationskräfte wieder aus dem Zentrum des Schwarzen Loches ausgestoßen und erlebt eine zum diesseitigen, inzwischen aber jenseitig gewordenen Leben spiegelverkehrte Nachtmeerfahrt, bei der es sich unmerklich durch anziehende elektromagnetische Kräfte wieder in Richtung Sonne bewegt (Regeneration, Verjüngung, Stärkung) und in diese hineingesogen wird. Mit dem Durchgang bzw. Wendepunkt der Geburt wird es durch abstoßende elektromagnetische Kräfte aus dem Zentrum der Sonne ausgestoßen und verbringt sein Leben erneut auf der diesseitigen Lebenslinie. Die Wirkung der Gravitationskräfte des Schwarzen Loches setzt mit dem Zeitpunkt der Geburt ein und wächst bis zum Tod exponentiell, während die Wirkung der elektromagnetischen Kräfte der Sonne mit dem Zeitpunkt des Todes einsetzt und bis zur Geburt ebenfalls exponentiell wächst. Dabei wirken anziehende Gravitations- und abstoßende elektromagnetische Kräfte zersetzend und abstoßende Gravitations- und anziehende elektromagnetische Kräfte aufbauend. Das ergibt eine Lemniskate mit den Schnittstellen von +0=Höhepunkt im Diesseits und –0=Tiefpunkt im Jenseits bzw. einen Kreis, in dessen Maximum oder Zenit das diesseitige Leben aus der Sonne heraus im Höhepunkt gipfelt, und auf dessen Minimum oder Nadir das jenseitige Leben ins Schwarze Loch hinein im Tiefpunkt talt. Im Höhe- und Tiefpunkt herrscht das Einheitsbewußtsein von ?0, in der Geburt minimales Wach- und maximales Traumbewußtsein und im Tod maximales Wach- und minimales Traumbewußtsein. So geht im diesseitigen Leben nach der Geburt das Bewußtsein aufsteigend über die Einheit ins Wachbewußtsein –die Wachzeit bzw. statische, formbildende Taginselruhe– und im jenseitigen Leben nach dem Tod das Bewußtsein absteigend über die gleiche Einheit ins Traumbewußtsein –die Traumzeit bzw. dynamische, bewegte Nachtmeerfahrt–. Nach der Nachtmeerfahrt kommt die Wiedergeburt und so weiter. Sonnen und Schwarze Löcher sind zwar räumlich voneinander getrennt, durchdringen aber in ihrem Prinzip einander und wirken auf allen Ebenen, auch jenseits von Raum und Zeit, so daß man jederzeit und überall durch Schwarze Löcher und Sterne reisen kann. Und da jeder Stern ein Schwarzes Loch in sich trägt und jedes Schwarze Loch einen Stern, kommt man, durch das Rufen des Gegensatzes geführt, mehr oder weniger automatisch immer wieder aus seinem gegenwärtigen Zustand heraus und in einen neuen hinein. Nur das Nichts währt ewig, die Wesen aber wandeln sich stetig – für oder gegen ihren Willen. Durch diesen stetigen Wechsel entsteht Einheit – ein Abbild des Einheitsbewußtseins GOTTES in der dualen Welt. So sind Sterne Götter und Schwarze Löcher Göttinnen, die die Welt in einem Spinnennetz anziehender und abstoßender Gravitations-, elektromagnetischer und weiterer Kräfte abwechselnd zur Blüte entfalten und wieder zusammenziehen bzw. Werkzeuge GOTTES, der durch sie wirkt. Da auf der Ebene von Feuer-Sonne und Klang-Schwarzem Loch die Geschlechter nicht getrennt sind, kommen Gott und Göttin in einem Lebewesen vor:

1. als Welt des Sterns und
2. als Welt des Schwarzen Lochs.

Wir sehen beide getrennt, aber das ist auch hier nur wieder raumzeitlich, in Wirklichkeit sind sie zwei Hälften von ein und demselben und eins. Der Stern ist der ausströmend-saugende, das Schwarze Loch der saugend-ausströmende Attraktor unserer Wirklichkeit, das Bewußtsein vom Träumen über die Einheitswahrnehmung bis zum Wachen aber ihr Lenker.

Die Lebewesen werden sagen, wir spielten Schach mit ihnen, aber das stimmt nicht, denn in Wirklichkeit sind wir es selbst, die das alles erleben! Wir erleben alle Freude, Trauer, Qual, Ekstase usw. durch die Lebewesen, die unsere Teile sind. Beklagen sie sich, so beklagen sie sich bei sich selbst, und loben sie uns, so loben sie in der Konsequenz sich selber. Es gibt keinen Unterschied zwischen uns und ihnen. Wir sind es, die in ihnen sterben, geboren werden, denken, fühlen, wollen usw., denn sie sind unsere Teile, unsere Kinder, Kinder von Gott und Göttin, GOTTesteilchen, auf die Erde herabgefallene glühende Sterne. Nach dem Tod sind wir wieder bei uns, in den Sternen und Schwarzen Löchern, und ruhen. Dann erwachen wir wieder und erfüllen unseren nächsten, jeweiligen oder eigentlichen Lebenstraum. Dazu später mehr.

Die 0 bzw. das Nichts, in dem alles stattfindet, aber ist das Einheitsbewußtsein, die reine Essenz bzw. GOTT als Einheit von Gott und Göttin, und das hat seine eigenen, unerklärbaren Gesetze, über die man nicht weiter sprechen kann und dessen Heiligkeit man achten muß, wenn man sich ihm (meist geschieht dies asymptotisch) nähern will. In GOTT aber seid ihr immer, nicht erst nach dem Tod, denn ebenso wie wir Himmelskörper im All schwimmen (daher kommt auch der Name ‚Planet‘ für die regulären Himmelskörper: vom Französischen ‚planer‘‚ d.h. schweben‘), schwimmt jedes Wesen, egal, wie, wann und wo es gebettet ist –ob zu Land, in der Luft, in der Feuerzeit oder im Meer der Nereiden, im Klangraum, auf einem Planeten, einem Mond, einem Stern oder sonstwo– in GOTT und ist Teil von IHM. Ihr schwimmt im scheinbaren Nichts, das in Wirklichkeit GOTT ist. Da Alles im Nichts ist und Nichts nichts passieren kann (denn es ist ja nichts und woher soll jemand kommen, wenn nichts ist?), ist euer eigentliches, euer Einheitsbewußtsein –euer Hier und Jetzt– ewig und endlos, während euer Wach- und Traumbewußtsein sich in einem fraktalen Muster stets plötzlich auftauchender, verschwindender und wieder neu auftauchender, im Vergleich zum nichtmateriellen Original mal mehr, mal weniger verzerrter Stellen über die duale Welt der Materie von der Erde über die flüssige, gasförmige und feurige Ebene bis zum Klang ergießt. Dieses Prinzip kehrt in der Verteilung der Assoziations- und Rindenfelder im Gehirn, über die das Bewußtsein auf die Materie des Organismus zugreift, in der saltatorischen, nichtmateriellen Erregungsleitung der Neuronen, bei der der Bewußtseinsstrom ohne materielle Hilfsmittel an den Neuronen entlang zum Zielort springt, und vielen anderen Phänomenen wieder. Die Sufis auf Dir, du liebliche Erde, werden das vor allem erkennen, und ein Harun Yahya wird es in glänzende, treffende Worte gießen.“ Hier machte die Sonne eine Pause. Dann fuhr sie fort:

„Weil Raum und Zeit und das Bewußtsein, welches darin lebt und webt, unendlich sind, liebt das Wesen zur Abwechslung Abenteuer, um die überreichlich vorhandene Zeit zu vertreiben und den zu engen Raum zu vergrößern. Wer nun GOTT, in dem und durch den das alles stattfindet, jedoch in Wirklichkeit ist, darf ich euch hier allerdings nicht sagen, denn es muß jeder selbst erfahren bzw. herausfinden.

Genauso, wie ihr später einmal Sonnen werdet, habt ihr auch angefangen. Ihr seid von größeren Klang- und etwas weniger großen Feuer-, also kleinen Sonnenkugeln, die aus mir in die materielle Welt wanderten, zu kleineren gasförmigen, noch kleineren flüssigen und schließlich noch kleineren festen Kugeln geworden. Diese Reihenfolge kehrt sich bei eurer weiteren Entwicklung wieder um, indem ihr nach dem festen Stadium wieder wachst und dabei wieder flüssig, gasförmig und schließlich feurig werdet. Die materielle Ebene ist dabei der Tiefpunkt, der jedoch auch besondere Höhen und ungeahnte Glanzlichter enthält, auf die ich später zurückkommen werde. Ihr kommt also aus der Welt der Ideen und ihr geht wieder in die Welt der Ideen. Euer Leben als Planet und Stern ist nur der materielle Teil, aber die Welt, die Wirklichkeit ist unendlich größer und komplexer als das. Diese Welt der Ideen ist der eigentliche Himmel, der euch umgibt. Er wird dereinst in der Ebene 2 von einem berühmten Philosophen namens Platon auf der fest-flüssigen Erde „entdeckt“ und nach ihm benannt werden. Vor eurem materiellen Dasein war euch der Himmel, die reine Welt der Ideen, unbewußt, denn ihr träumtet, aber nach eurem Dasein hier in der Materie wird sie euch bewußt sein, denn ihr werdet dann wachen. Deshalb achtet unendlich gut und vor allem anderen darauf, wie ihr euer Leben hier in der Materie gestaltet, d.h. was ihr denkt, handelt und fühlt und wie ihr mit eurer Umwelt umgeht, wie ihr sie gestaltet, denn das wird dann ewig sein. Es wird euer Paradies oder eure Hölle sein im Himmel, denn es wird euch ewig im Bewußtsein stehen, aber nicht mehr zu ändern sein. Denkt immer daran, denn es ist ein Grund, warum ihr hier seid! Ihr sollt jetzt zu eurer späteren Freude leben, d.h. ihr sollt sagen können: ‚Mein Leben war richtig und ich würde es wieder so leben und ausgestalten‘. Wenn das nicht geht, dann werdet ihr daraus lernen und einen neuen Versuch starten müssen, denn ihr werdet einen unausweichlichen inneren Drang dazu verspüren. Die Wahl der 1. oder 2. Variante steht euch frei.

Wir Sonnen sind, wie bereits gesagt, nur die eine Hälfte eines größeren Ganzen. Die andere Hälfte sind die Schwarzen Löcher. Hier will ich euch ein Sternengeheimnis verraten: Sonnen und Schwarze Löcher bilden zusammen einen Kreislauf: Gott-Sonne, der männliche Teil des Wesens GOTT, sinkt am Ende seines Lebens mit einer heftigen und leidenschaftlichen Explosion als Supernova in die Arme der Göttin, des Schwarzen Lochs und weiblichen Teils, und geht so zur Nachtruhe (denn man erinnere sich, Sterne schlafen zu Lebzeiten nicht!). Er wird dabei von der Göttin wieder freudig aufgenommen und als neue Sonne wiedergeboren. Das geschieht, indem das Schwarze Loch, die Göttin, sich in ihrer Schwangerschaft mit der alten Sonne über das ganze Universum weitet –der Physiker Stephen Hawking auf der Erde wird das einst als ‚Verdampfen von Schwarzen Löchern‘ entdecken– und ihre Materie anschließend vom neu entstehenden Stern aufgesogen wird. So gebiert das Schwarze Loch den Stern und erzeugt der Stern das Schwarze Loch, während beide durch ihr immerwährendes, in einer Art Staffel wechselseitg aufeinander übertragenes Bewußtsein immer da sind und zusammen nie ruhen. Der auf der Erde aufkommende Islam wird deshalb sagen, daß Allah nie ruht, während das ebenfalls dort heimische Christentum das Gegenteil sagen wird: ‚Und Gott ruhte am 7. Tag‘, weil es nur die eine Seite GOTTES, und zwar mich, die Sonne, sieht. Doch bin ich nur Gott, nicht GOTT, der bereits jenseits von Tat und Ruhe ist. Beide Parteien haben recht –auf ihrer Ebene–, aber sie wissen es nicht und streiten sich deshalb, und zwar schon jetzt! Jene aber, die die Zusammenhänge aufdecken werden, um den Streit zu lösen, werden lange Zeit nicht beachtet werden, weil das Eigene höher geschätzt wird als das Andere und eitle Interessen verfolgt werden. Das wird einige Probleme auf dem Planeten Erde bringen, doch gebe ich meine gesamte Sonnenkraft darein, daß der Streit einvernehmlich behoben wird. Zu dieser Zeit werden auf der Erde von der sogenannten Renaissancezeit über Fatima und Garabandal bis zu den Aufnahmen der Sonde SOHO seltsame Sonnenbilder gesehen werden. Das ist ein Beispiel für das Wirken meiner geistigen Kraft, doch leider, leider wird es von manchen Ängstlichen völlig irrigerweise als das Ende der Welt interpretiert werden, weil sie den Krisen aus Unwissenheit ohnmächtig gegenüberstehen. Würden sie wissen oder auch ‚nur‘ lieben, wäre alles anders. Deshalb werden auf der Erde nach einer Aufklärung neue Aufklärungen kommen.

Stern und Schwarzes Loch, die sich aus GOTT über Galaxienhaufen und Galaxien herausteilten, teilen sich weiter auf bzw. entwickeln sich in: Planeten und Monde, Steine, Viren, kolonienbildende Prokaryoten und Eukaryoten bzw. Einzeller, Pilze, Pflanzen, Tiere, Menschen und andere. Diese werden immer kleiner, strukturierter und komplexer und unterliegen deshalb materiell immer mehr Einschränkungen, d.h. sie werden von Parametern wie Temperatur, Licht, Atmosphären- und Bodenbeschaffenheit, Nahrung, Tageslänge und vielem anderen abhängig und können nur in einem bestimmten Bereich dieser Parameter leben. Gleichzeitig wird damit auch ihre Wahrnehmung auch eingeengt. Das ist jedoch nur die eine, nämlich die materielle Hälfte des Entwicklungsstranges. Die andere Hälfte läuft über das Bewußtsein der Sterne und Schwarzen Löcher, zwischen denen sich die Entwicklung aufspannt und abspielt: Sterne und Schwarze Löcher spalten sich parallel zur materiellen Differenzierung in ihrem Bewußtsein auf und begleiten diesen Prozeß. Das würde auch gar nicht anders gehen, denn die immer kleineren und eingeschränkteren Lebewesen wären ihrer Umwelt hoffnungs- und hilflos ausgeliefert, wenn nicht die Sterne und Schwarzen Löcher in ihnen wären! So bestehen die Wesen erstens aus einer Einheit von nichtmateriellem und materiellem Anteil und sind zweitens wie Matrjoschkas ineinander verschachtelt. Diese Verschachtelung wird auf der Erde Religion heißen, weil sie die Wesen mit GOTT verbindet, d.h. sie zu ihm hin- und wieder von ihm herführt. Die Einheit eines Lebwesens ist auf allen Ebenen gleich und besteht aus:

1. Weltenkörper bzw. Teilkörper (der christliche Sohn – Jesus Christus),
2. Weltenwille + Weltenvorstellung bzw. Teilwille + -vorstellung (der christliche Heilige Geist),
3. Weltengeist bzw. Teilgeist (der christliche Vater – Gott) und
4. Weltenseele bzw. Teilseele (die christliche Mutter – die Jungfrau Maria).

Der nichtmaterielle Anteil wird vereinfachend ‚Geist‘ genannt und ist das Bewußtsein. Der materielle Anteil heißt ‚Organismus‘ oder ‚Körper‘ und kann fest, flüssig, gasförmig, leuchtend-feurig (also plasmatisch) oder tönend-klanglich sein. Er ist der Roboter, die Maschine des Bewußtseins, in und mit dem jenes durch die Gefilde der Materie erlebt, lustwandelt, sich müht, leidet oder flieht. Das Wesen befindet sich also inmitten einer Quaternität aus Wille + Vorstellung, Geist, Seele und Körper, die analog den vier Himmelsrichtungen an ihm ziehen, es aufrichten und ins Gleichgewicht bringen. Fehlt nur eines davon, leidet die Ganzheit des Wesens und erfährt es Krankheit und Qual und Not. Deshalb ist auch die evangelische Kirche, die mit der Verbannung Marias die Seele und die Quaternität verlor, so hilf-, willenlos, schwach, wie ein Blatt im Wind und leichte Beute des Feindes, einer zerstörerischen, alles auflösenden Politik und des erobernden, völkermordenden Islams. Weil die heilige Quaternität so essentiell wichtig ist, leugnen die Gesandten und Vertreter des Widersachers sie und greifen sie mit einer auffälligen Aggressivität und Vehemenz an – um die Wesen schwach zu halten, zu beherrschen und zu manipulieren! Alle Naturvölker haben eine Quaternität (symbolisiert durch vier Farben, Himmelsrichtungen, Eigenschaften usw.; man findet sie bei den Indianern Amerikas, in Tibet, Afrika, bei den Eskimo und Aborigines, überall, und sie macht die Naturvöker mitsamt ihrem unerschütterlichen Glauben und Festhalten an GOTT so stark!), über der GOTT thront, die GOTT ist. So ist auch die höchste, stabilste und schöpferischste Verbindung unter den chemischen Elementen die Vierfachbindung (vor allem Kohlenstoff, daneben von Silizium, Germanium, Zinn und Blei), irdischer Ausdruck der himmlischen Vierheit. Die einzelnen vier Bindungen des Kohlenstoffatoms symbolisieren also die Aspekte Wille/Vorstellung, Seele, Geist und Körper. Nur die heilige Vierfachbindung des göttlichen Kohlenstoffs bringt auf der Erde Leben und höhere Lebewesen, Mikroben, Pilze, Pflanzen, Tiere und uns Menschen hervor. Egal, wo und wann wir sind, wir haben immer Wille + Vorstellung, Geist, Seele und Körper, mal in kleineren, mal in grö-sseren Einheiten. Nach dem Tod werden wir das wieder erleben, wenn wir uns in einer neuen Welt wiederfinden, die je nach unserem Wesen näher bei GOTT oder weiter von ihm entfernt ist.

Durch die fortlaufende Aufspaltung und Differenzierung des Bewußtseins entsteht eine Hierarchie von Wesen, und zwar Galaxiengeister, Sternen- und Schwarzes-Loch-Geister, Planetengeister, Mondengeister, Steingeister, Virengeister, Mikrobengeister, Pflanzengeister, Pilzgeister, Tiergeister und Menschengeister, heraus, die –ordentlich ineinander verschachtelt– immer kleinere Materieeinheiten, d.h. ihre Organismen, beherrschen. Damit lenken immer kleinere Einheiten vom ursprünglichem Weltengeist immer kleinere Körper des ursprünglichen Weltenkörpers. D.h. GOTT durchdringt alle Wesen bis zum Kleinsten und lebt, leidet und wirkt durch sie. Die heilige Quaternität findet sich dabei überall wieder: in den Himmelsrichtungen, Charakteren, Farben, Elementen und Bindungen. Einige Völker erweitern die Quaternität zu einer Fünfheit mit dem Wesen als Zentrum.

In den Lebewesen verkörpert sich auch die Gegensätzlichkeit. Sie werden zwischen Sternen und Schwarzen Löchern aufgestellt, hin- und hergerissen und angeordnet. Nach dem Tod wird das Be-wußtsein der Lebewesen je nach ihrer Lebensweise und inneren Natur wieder in die Lebewesen der übergeordneten Ebenen, also in die Monde, Planeten, Stern-und-Schwarzes-Loch-Systeme bis hinauf zu GOTT höchstselbst, heraufgeholt, aufgesogen, ähnlich wie ein kleinerer, speziellerer Text in einen größeren, umfassenderen Text eingegliedert wird. Dort bringen die Lebewesen ihre Erfahrungen ein und leben bis zum nächsten Gang in die Materie weiter. Dieses Prinzip zeigt sich materiell z.B. im Austausch von DNS-Teilen durch Bakterien, auch Bakteriensex genannt.

Den Tod gibt es aber, weil unendlich bzw. beliebig vielen Aspekten und Facetten GOTTES, also Wesen, nur begrenzt viel Materie gegenübersteht. Da also nicht alle Wesen auf einmal inkarnieren können, müssen sie sich immer gegenseitig abwechseln, d.h. mal sind die einen dran und dann die anderen, und während die einen leben, ruhen die anderen und erträumen sich ihre Zukunft. Fortpflanzung in geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Form ist der Motor für diese Abwechslung und ihr eigentlicher Zweck. Es wird dann als leidiges Gegenstück für diese Freuden vor allem auf der festen Ebene sehr viele Kämpfe und Kriege geben, weil dort aufgrund der Vielzahl von Parametern Körper einander verdrängen und die Lebewesen in ihrer Eingenart und Zahl nicht immer genügend Platz finden. Jedoch wird kein Kampf oder Krieg, sondern nur eine hohe Moral und Bewußtheit dieses Problem wirklich lösen können.

Dieser Kreislauf von Sonne-Schwarzes-Loch-Systemen kehrt auf allen Ebenen wieder und ist auf allen Ebenen wirksam, ihr müßt euch nur in eurer Umgebung umschauen. Durch ihn wird die durch das Wirken in der Materie notwendige Arbeit wieder in freie Energie –für neue Arbeit– umgewandelt, denn GOTT und das Einheitsbewußtsein sind unendlich und ewig und die in GOTT enthaltenen Ideen und Visionen unbegrenzt. Nur das Tag- und Nacht-, also Wach- und Traumbewußtsein wechseln und verändern sich, das Einheitsbewußtsein aber ist immer gleich. Und da alle durch alle gewesenen Lebewesen gemachten Erfahrungen unabänderlich im Einheitsbewußtsein GOTTES sind, ist GOTT allwissend. Nur seine Teile sind es nicht.“

So beendete die Sonne fürs Erste ihre Belehrung und gab die neugierig um sie herumschwirrenden Planeten wieder frei. Sie hüpften aufgeregt durcheinander und schwebten miteinander spielend auf ihren Bahnen weiter. Sie vergnügten sich in den Steingärten und Labyrinthen vorbeirauschender Planetoidenreste, versteckten sich hinter durchspazierenden Armen von Sternnebeln, fingen herrenlose Monde ein und hießen sie im Gravitationsschwitzkasten zu ultraschneller Sphärenmusik Pirouetten drehen, ließen entirrte Kometen zwischen sich Slalom laufen, bis denen schwindlig und seekrank wurde, packten fremde Klang- und Farbteppiche in höhere Dimensionen, so daß die verzweifelten Besitzer zu jahrmillionenlangen Berechnungen genötigt wurden, störten die Sternenkommunikation und taten alles, was ein Planetenleben herhält. Am liebsten aber machten sie Wettbewerbe: wer mit seinen noch nicht vorhandenen Ringen den besten Hula-Hoop beherrschte, wer seine Ozeane –geteilt in Schwierigkeitsgrade je nach deren Aggregatzustand– am höchsten aufpeitschen konnte, wer am schnellsten mit dem Kern wackelte oder wer im Ringkampf die meisten Geschwister aus der Bahn warf. Sie machten jedoch auch nette Sachen, z.B. gegenseitig auf sich aufpassen, welche Farbe, Oberfläche, Oberflächenbedingungen und vor allem Lebewesen man sich als Planet zulegte, die individuellen Sphärenmusiken aufeinander abstimmen und ein paar Zufallsgeneratoren einbauen, damit ein wohlklingendes Konzert entstand, das nie langweilig wurde, Rhetorikwettstreite veranstalten und Diskussionen über Zusammenleben, Ziele und Zukunft führen oder Medizin aus Sternenstaub herstellen. Dabei pegelten sich nach und nach Planetenzusammensetzung und Elementeverteilung, Größe, Masse, Dichte, Neigung der Rotationsebenen zur Ekliptik, Bahngeschwindigkeit, Umlaufzeit, Eigenrotationsdauer, Neigung der Rotationsachse und noch vieles andere ein. So ging das Millionen von Jahren und die ersten aufkeimenden Planetenbewohner bekamen die schlimmsten Panikzustände auf ihren schlingernden Schiffen...

Da rief sie die Sonne wieder zu sich und sprach:
„Nun habe ich über die Ebene 1, d.h. unsere Ebene, die Ebene der Himmelskörper, also der Sterne, Schwarzen Löcher und Planeten, wie wir es sind, erzählt. Es gibt aber noch viele andere Ebenen, z.B. die Ebene 2. Das ist die nächstkleinere Ebene, von uns aus gesehen, die Ebene der Bewohner der Himmelskörper. Diese bewohnen uns, so wie wir den Himmel bewohnen und sie selber von den Angehörigen der Ebene 3, nämlich Bakterien und anderen Mikroorganismen, bewohnt werden. Es gibt viele verschiedene Arten von Bewohnern der Himmelskörper, je nachdem, in welchem Stadium sich der Himmelskörper befindet. Bei uns kommen vor:

1. die Sonnenbewohner: die primären Wesen des Tags, des Lichts, des Wachbewußtseins, der Helligkeit und Leichtigkeit,
2. die Bewohner der in die Materie hineingehenden Klangplaneten: die sekundären Wesen der Nacht, des Klangs, des Traumbewußtseins, der Dunkelheit und Schwere,
3. die Bewohner der in die Materie hineingehenden Feuerplaneten: die sekundären Wesen des Tags, des Lichts, des Wachbewußtseins, der Helligkeit und Leichtigkeit,
4. die Bewohner der in die Materie hineingehenden Gasplaneten: die fallenden Sylphen,
5. die Bewohner der in die Materie hineingehenden flüssigen Planeten: die fallenden Nixen und Nereiden,
6. die Bewohner der in der festen Materie angekommenen Planeten: die Steine, Kobolde, Zwerge, Gnome, Monster und Riesen – die ersten (fest)gefallenen Sternenwesen,
7. die Bewohner der festen Planeten mit Kontinenten und Meeren: die Mikroben, Pflanzen, Pilze, Tiere und Menschen – die zweiten (fest)gefallenen Sternenwesen,
8. die Bewohner der aus der Materie herausgehenden flüssigen Planeten: die aufsteigenden Nixen und Nereiden,
9. die Bewohner der aus der Materie herausgehenden Gasplaneten: die aufsteigenden Sylphen,
10. die Bewohner der aus der Materie herausgehenden jungen Sonnen: die primären Wesen des Tags, des Lichts, des Wachbewußtseins, der Helligkeit und Leichtigkeit (Kreisschluß 3-10) und schließlich
11. die Bewohner der Schwarzen Löcher: die primären Wesen der Nacht, des Klangs, des Traumbewußtseins, der Dunkelheit und Schwere (Kreisschluß 2-11).

Die Planetenbewohner haben dieselbe Konsistenz wie die Oberfläche des von ihnen besiedelten Planeten, damit sie auf ihm leben können. Die Wesen eines höheren Aggregatzustands, gleich welcher Ebene sie angehören, sind denen eines niedrigeren Aggregatszustands in vielen Bereichen überlegen, da sie eine bessere Übersicht und mehr Handlungsspielraum haben. Das wird unter den Planetenbewohnern mangels Einsicht noch zu einigen Mißverständnissen führen. Oft wissen die Bewohner ein und desselben Planeten nichts voneinander und begegnen sich erst nach langer Zeit. Ihr werdet dagegen all eure Bewohner bald kennenlernen. Teilweise sind sie schon da und entwickeln sich langsam zu dem, was sie einmal sein werden.

Dazu sei vorweg gesagt: Die planetenbewohnenden Gesellschaften sind in der Regel auch planetenverträglich. Manche, und zwar jene auf den festen Planeten, können jedoch entarten, weil sie mit der Tatsache, daß feste Körper einander verdrängen, nicht umgehen können. Sie müssen dann von ihrem Heimatplaneten durch Naturkatastrophen und Ähnliches abgeschüttelt werden, bevor sie ihn umbringen, indem sie ihn z.B. aus purer Dummheit in die Luft sprengen. Der betroffene Planet muß allerdings vor einer endgültigen und nachhaltigen Notwehr erstens seinen Bewohnern maximal viele Chancen zur Umkehr einräumen, da er sich sonst der fahrlässigen Tötung seinerseits schuldig macht, andererseits muß er rechtzeitig reagieren, bevor seine Bewohner ihm zuvorkommen und ihm zu gefährlich werden können. Der Planet hat in einem solchen Fall die Aufgabe und Pflicht, das Problem unverzüglich mir, der Sonne, zu melden und mit mir gemeinsam über Geist und Seele auf die Planetenbewohner einzuwirken, daß sie sich für einen konstruktiven Entwicklungszweig eintscheiden, der allen zugute kommt. Wenn ich, die Sonne, meine Erlaubnis gebe, wird der Planet seine Vulkane, Stürme, Meere und anderen Naturgewalten entfesseln, um sich zu retten. Dann wird je nach Gesundheitszustand, Vorstellungen und Willen des Planeten über einen Versuch mit anderen Planetenbewohnern beraten.

Nun zu den Feinheiten der Anfänge und weiteren Entwicklung in der Ebene 2: Die Bedingungen, die auf euch herrschen, also die Scheidung einer Umdrehung, die ihr macht, durch mein Licht und euren Schatten in Tag und Nacht, wird eure Bewohner zwingen, ihr Leben zweizuteilen: eben in Tag und Nacht. Ihr Bewußtsein, ihr Denken, Fühlen, Handeln, kurz alles wird dadurch zweigeteilt sein. Sie werden viele Dinge nicht verstehen, die für uns mit unserem ungeteilten, einheitlichen Bewußtsein sehr einfach sind, und müssen sie sich mühsam erarbeiten oder in einem Meditation genannten Vorgang erlangen. Durch den Schlaf, den sie mit der Entstehung von Tag und Nacht brauchen werden und der einen Kontrast zu ihrem Tagesbewußtsein setzt, können die Inhalte des das Einheitsbewußtsein vermittelnden Nachtbewußtseins leichter zu ihnen dringen, was Träume und Botschaften der anderen Seite genannt werden wird. Aber durch das eindringende blendende, helle Wachbewußtsein werden sie die Träume nur zu schnell wieder vergessen, so daß sie wieder und wieder gemahnt und erinnert werden müssen. Nur wenige werden Tages- und Nachtbewußtsein zu einem Einheitsbewußtsein verbinden. In diesem Einheitsbewußtsein braucht man auch keinen Schlaf mehr, wie es ja bei uns Himmelskörpern der Fall ist, da wir bereits ganz und GOTT, dem inneren Himmel, nahe sind und keine Führung durch Träume brauchen. Außerdem ist unsere Bewegung so einfach, daß wir wenig Konzentration darauf verwenden müssen und dadurch sehr viel Energie für andere Dinge übrig haben. Das eröffnet uns innere Freiräume und Kräfte, die sich Planetenbewohner nur schwer vorstellen können. Unser Bewußtsein ist träumerischwach zugleich und schöpferisch. Wir stellen uns Dinge vor und diese werden materielle Wirklichkeit. Deshalb nennt man uns Götter. Allerdings ist unser Bewußtsein nicht unähnlich dem, was Planetenbewohner durch Bewußtseinserweiterung und Meditation, aber auch durch das Alter, wenn sie sich dem inneren Himmel öffnen, erreichen können. Unsere Einfachheit ist unsere Kraft. Planetenbewohner können diese Einfachheit nur sehr schwer erreichen, weil sie durch ihre komplexere Ebene 2 viel mehr Parametern unterliegen, z.B. Uhren ablesen, die Zeit einhalten, Nahrung holen, essen, Geldabheben, -wechseln, auf die Meinung anderer Leute hören usw., und durch deren strikte Erfüllpflicht stets abgehalten werden. Oft wissen sie nicht einmal um das Einheitsbewußtsein, so sehr sind sie durch die Parameter und ihren Alltag eingebunden. Das ist auch an sich nichts Schlechtes, weil sie dadurch die Gesellschaft überhaupt erst ermöglichen, zusammenhalten und weiterentwickeln, was ein nicht zu unterschätzendes Verdienst ist. Doch muß es in einem gesunden Maß und in Übereinklang mit sich selbst und der Umwelt geschehen. Wenige Planetenbewohner werden aufgrund der weitverbreiteten Forderung nach Einbindung in ihr Kollektiv und der Abhängigkeit von ihm diesen Zusammenhang erkennen, sich durch Askese und Entsagung oder Bewußtseinsschulung aus den überschüssigen Parametern befreien und so einen einheitlichen, unserem ähnlichen Bewußtseinszustand erlangen. Das wird auf der Erde bewußt in der Yogikultur Indiens und unbewußt bei den Naturvölkern der Fall sein.

Durch Tag und Nacht wird auch die Trennung der Planetenbewohner in Geschlechter kommen. Sie steigt von unten durch die Meere über die Fische und Meeressäuger auf und sinkt von oben über die Blüten und Früchte der Bäume auf die Menschen herab. Wenn zwei Menschen in Liebe vereint sind, haben sie ein ähnliches schöpferisches Bewußtsein wie wir Himmelskörper –ein kollektives, ein Einheitsbewußtsein– und können neue Welten erzeugen, indem sie Kinder haben. Andere brauchen für das Einheitsbewußtsein keinen gegengeschlechtlichen Partner und schöpfen alleine oder gemeinsam mit Gleichgesinnten. Auch dort entstehen neue Welten. Es gibt viele verschiedene Wege des Schöpfertums. Uns z.B. ist das Sexuelle fremd und gleichgültig, wir brauchen es nicht, da wir schon das Einheitsbewußtsein haben und direkt aus ihm schöpfen. Wir haben den paradiesischen Bewußtseinszustand ohne Sex, denn wir haben gelernt, ohne Sex ganz zu sein, indem wir ganz entsagten oder bis zum Überdruß genossen. Auf jeden Fall aber spiegelt das dabei entwickelte Einheitsbewußtsein das Paradies wieder. Das Paradies bzw. Märchenland aber ist der Zustand der Quantenebene – die Welt der Engel und Götter. Die Ebene GOTTES ist der Zustand der Energie, und die Pflanzschule der Lebewesen und Lernstätte des Lebens ist die klassische, materielle Welt. Zusammen schwimmen sie für alle Zeiten im Nichts, dem Neutralen, das sie vor allem beschützt. In der Pflanzschule des Lebens soll das Problem von Gut und Böse gelöst werden, weil dies ein sehr altes Problem ist, das die Wesen der materiellen Welten seit Urzeiten plagt. In der Nichtmaterie kommt es nicht vor, denn in ihr, der Ebene GOTTES und der der Götter und Engel, kann alles frei nebeneinander existieren, ohne einander Schaden zuzufügen. Deshalb nennt man diese Ebene paradiesisch oder göttlich. Auch die flüssige Ebene ist noch weitgehend unberührt vom Problem von Gut und Böse. Die feste Ebene aber zeigt genau diese Erscheinung, nämlich daß sich Körper verdrängen. Und das ist ungewohnt. Durch diese Verdrängung entstehen Gut und Böse, denn die Dinge können nicht mehr frei nebenein-ander existieren und grenzen sich aus. Man teilt die Körper ein nach: Der ist für mich förderlich (=gut), und jener hinderlich (=böse). Es beginnt ein Kampf, bei dem jeder ein Ziel erreichen will, aber nicht kann, weil die Umgebung und die Bedingungen es nicht erlauben. Das erweckt Wut in den Wesen und sie beginnen, sich gegen das Hindernis zu stellen und es zu beseitigen. So bekämpft ein Wesen plötzlich das andere, und das war vorher noch nie da! Denn vorher war Frieden und alle lebten in Eintracht und glückselig nebeneinander, ohne sich zu stören. Jeder konnte tun, was er wollte, und es war immer richtig, denn es kam von GOTT und hat allen genützt. Weil das nun jedoch plötzlich nicht mehr so und gänzlich anders ist, haben wir Sternen- und Planetengeister ganz besondere Obacht auf die materielle Ebene und das sich in ihr abspielende Treiben. Es gibt dabei zwei Fragen:

1. Warum wollen die Wesen in die Materie? Um was zu tun? und 2. Wie kann man das Problem von Gut und Böse in der materiellen Welt lösen? Zu 1. läßt sich sagen, daß die Wesen in die materielle Welt gehen, weil sie dort bewußt werden. Das brauchen sie, genauso wie ein Fisch, der regelmäßig aus dem Wasser auftaucht und nach Luft schnappt. Das unbewußte Paradies ist langweilig, auch wenn dort alles möglich ist. Aber es vergeht wie ein Traum und bringt kein greifbares Ergebnis. Es geht alles und das ist bereits das Ergebnis. Nichts muß errungen werden, alles fällt mühelos in den Schoß. Das macht aber keinen Spaß und reicht den Wesen nicht. Also streben die Wesen nach einem materiellen Anker, über den sie Bewußtsein erreichen können. Fällt dieser Anker durch den Tod weg, tauchen sie wieder ins Unbewußte, leben dort eine Weile und suchen sich, wenn es ihnen langweilig wird, wieder einen neuen Anker. Dieses Unbewußte ist jedoch nicht gänzlich ohne Bewußtsein –das ist nur eine bequeme Bezeichnung–, nein, es ist eine andere Bewußtseinsform, aber eine sehr gleichmäßige, monotone ohne Höhen und Tiefen. Deshalb heißt sie unbewußt, obwohl sie auch bewußt ist, nur eben auf eine andere Weise. Diese Gleichförmigkeit ist es, die die Melancholie erzeugt und den Wunsch nach etwas Anderem entstehen läßt, so wie jemand, der mit stets gleichbleibender Geschwindigkeit in einem Fahrzeug fährt, langsam schläfrig wird und entweder einschläft oder aber den bohrenden Wunsch verspürt, daß sich wenigstens die Geschwindigkeit verändere, damit er aufgerüttelt werde und in andere, spannendere Zustände komme. So entwickelt sich das materielle Leben, denn es macht Spaß, etwas zu erkennen und auf eine ganz spezielle Art zu durchdringen, auch einmal auf Widerstände zu stoßen, gegen die Widerstände zu kämpfen, sich mit anderen zu messen, etwas Eigenes aufzubauen, Siege zu erringen...! Im Paradies geht das alles nicht, denn es stehen erstens alle Möglichkeiten wie in einer Parade nebeneinader und bilden einen unübersehbar großen Entwicklungsbaum, in dem das, was man gerne möchte, im Dickicht der Zweige und Verästelungen hoffnungslos untergeht. Zweitens gibt es keine anstachelnde Konkurrenz, die einem sagt: „Du bist etwas Besonderes, Du bist göttlich!“, sondern jeder ist etwas Beliebiges bzw. ein Beobachter des Beliebigen. Keiner jedoch will etwas Beliebiges in der Masse der Quantenmöglichkeiten sein. Alle oder etliche streben nach mehr, nach INDIVIDUALISIERUNG. In der Materie aber kann man endlich etwas Bestimmtes, ein INDIVIDUUM sein, nicht nur etwas Beliebiges, und das macht Spaß. Und das ist GOTT in uns, er will nicht etwas Beliebiges, sondern etwas Besonderes sein. Und deshalb werden die Individuellen, die Wesen, die aus der Masse herausgehen und sich die Fragen des Lebens selber beantworten, statt Anderer Gedanken nur zu übernehmen und nachzubeten, geliebt und verehrt, denn sie weisen den Weg zu GOTT.

Das Streben nach Individualisierung läuft auf zwei verschiedenen Schienen ab, die im Grunde eins sind und sich nur von der Perspektive her unterscheiden:

– die Entwicklung des Individuums durch das Selbst bzw. Ich, und
– die Entwicklung der Wirklichkeit durch den Schöpfer.

Selbst bzw. Ich und Schöpfer sind aber ein und dasselbe und das materielle Individuum und die Wirklichkeit sind ein und dasselbe, so daß hier GOTT und Individuum synchron laufen.

Die Beantwortung des zweiten Problems, des‘ von Gut und Böse, ergibt sich aus dem ersten: Da sich feste Körper gegenseitig verdrängen (und nicht wenigstens durch Vermischung überlagern wie in der flüssigen Ebene), geraten die mit den festen Körpern verbundenen Wesen gegeneinander in Ärger und versuchen, sich gegenseitig zu vernichten, aus dem Weg zu räumen etc. Dabei verlieren viele Wesen ihre Moral und es kommt zu zwei Einstellungen:

2a) daß man einfach in der Materie ist, um etwas zu erleben, und deshalb keine Moral braucht und tun und lassen kann, was man will, nur Hauptsache, daß es Spaß macht. Und da es ja sowieso keine Zukunft und keine Vergangenheit, sondern nur das ewige göttliche Jetzt gibt, sind die Art und die Folgen des eigenen Handels sowieso egal. Diese Haltung bringt die Sympathie Gleichgesinnter, aber den Zorn des größeren Ganzen.

2b) daß man die Aufgabe hat, Gut und Böse in Hinsicht auf das größere Ganze, in dem man lebt und in das man eingebettet ist, miteinander in Übereinklang zu bringen und etwas zu schaffen, das mit dem großen Ganzen harmoniert. Dies verlangt eine gute und hohe Moral, die lange nicht jeder zu bringen bereit ist, die aber ungeahntes Glück nach sich zieht, denn das ganze Universum wird einen dafür achten und belohnen.

Der Knoten hierbei jedoch ist, daß 2a) die böse und 2b) die gute Schlußfolgerung aus 2. ist. Eine dritte Schlußfolgerung kann es nicht geben, weil sich das Problem ja innerhalb der Materie bewegt, die dual ist, und nur innerhalb der Materie gelöst werden kann und nicht außerhalb. Es gilt auch nicht das Argument, daß ja jeder GOTT sei und deshalb alles, was er tut, automatisch richtig, weil gottgewollt ist. Das ist zu einfach und gar keine Aussage, denn wir sind als untergeordnete Lebewesen nicht GOTT, sondern in jeder Hinsicht nur Teil GOTTES – GOTTesteilchen. Das ist ein feiner, aber wesentlicher Unterschied, denn GOTTES Körper ist a) nicht der kleine unsrige Organismus und b) haben wir dadurch, daß wir einen Teil, eine Facette GOTTES, nämlich das gegenwärtige Sein, das wir leben, gewählt und den kompletten Rest ausgegrenzt haben, automatisch nicht mehr die GOTTesschaft, sondern nur noch die GOTTesteilschaft. So darf sich jedes Wesen innerhalb der Materie für 2a oder 2b entscheiden. Es muß nur die Konsequenzen seines Handelns tragen! Da hilft auch kein GOTT, denn wir selber sind ja schon Teil GOTT und bekommen von GOTT alles, was wir brauchen, da er in uns ist. Wir müssen also selber jeder für sich entscheiden, denn ohne die Entscheidung geht es nicht weiter.

Was aber ist mit dem Teil bzw. den Teilen GOTTES, den bzw. die wir bei der Bevorzugung unseres jetzigen Seins ausgegrenzt haben? Diese existieren parallel, uns unbewußt –denn wir wollten sie ja nicht–, sich selbst aber bewußt –denn sie sind zornig auf uns–, weiter. Da wir uns ihrer nicht bewußt sind, erleben wir in unserem Sonnensystem –und hier schließe ich alle seine Bewohner ein, denn wir sind, wie gesagt, nicht getrennt, sondern alle eins, da wir Sterne mit unseren Teilen (auch hier gibt es Ausgrenzung!) in den Planetenbewohnern inkarnieren und diese in uns leben und da wir damit also auch Verantwortung für alle Probleme in unserem Sonnensystem haben– Überrraschungen, z.B. Kriege, Naturkatastrophen, Hunger, Not und apokalyptisches Denken, das immer Schuldgefühle anzeigt – z.B. aufgrund von Ausgrenzung und Bekämpfung der Natur. Ebendiese ausgegrenzten Teile werden nach der Geburt zu Lebzeiten durch unser Vordringen in die Winzigkeiten der Quantenwelt und die Weiten des Kosmos, also durch (materielle) Bewußtseinserweiterung, wieder in unser Bewußtsein und unsere Wirklichkeit hereingeholt. Wir lernen dadurch die völlig gleichen und gleichförmigen Massen, Massenprozesse und Massenbewegungen der Quantenwelt, des Mikrokosmos, kennen, die sich nun in unseren gesellschaftlichen Massenparteien, Massenproduktion, Massenarbeitslosigkeit, Massenautomatisierung, Mitläufertum, Konsumrausch u.v.m. spiegeln. Und wir machen Bekanntschaft mit den extrem individuellen Wesen des Makrokosmos, die sich im starken Individualisierungsdrang, in erstaunlicher Kreativität, in der Bewußtwerdung, aber auch in der absoluten Rücksichtslosigkeit gegenüber Mitlebewesen und Natur zeigen. Diese beiden Erscheinungen waren vorher auch, aber weniger bewußt da und entwickeln sich nun parallel zu unserem Vordringen in unbekannte Welten weiter. D.h. die Welten durchdringen sich, und da wir die Wirklichkeit sind, taucht sie über kurz oder lang auch bei uns auf, wenn wir sie berühren. Deshalb will bereits jede Absicht gut überlegt sein, denn sie wird unausweichlich Wirklichkeit, wenn man nicht hart dagegensteuert. Heute sind wir auf der Erde in einer solchen kritischen Situation, wo die Dämonen und Gespenster der Tiefe und die Engel und Götter der Höhe herunter und voll ins Bewußtsein geholt wurden und wir sie nun nicht mehr los werden.

Deshalb ist neben der materiellen eine nichtmaterielle Bewußtseinerweiterung notwendig, die nicht gefährlich, sondern sehr nützlich ist und durch Wiederherstellung eines Gleichgewichts und eines Einklangs mit der Umwelt zu einem harmonischen und sinnerfüllten individuellen und kollektiven Leben führt. Diese nichtmaterielle Bewußtseinerweiterung soll die materielle Bewußtseinerweiterung begleiten und ausgleichen, damit sie nicht vor den kosmischen Baum fährt, und umfaßt z.B. Philosophie, Religion, Ethik, Meditation, Naturbeobachtung ohne Instrumente, Selbstbeobachtung, Schlußfolgern und Assoziieren. Goethe, Steiner, Freud und C.G. Jung leiten diese Entwicklung auf der Erde ein. Doré stellt den Weg dahin in Bildern dar, z.B. in den Illustrationen zur Bibel und zu Miltons „Verlorenem Paradies“. Durch die nichtmaterielle Bewußtseinserweiterung wird die Verbindung zu den beim Gang in die Materie ausgegrenzten Bewußtseinsanteilen wiederaufgenommen und diese in das Leben integriert, das sie nun bereichern werden. Der Mensch wird durch diese Bewußtseinserweiterung sehen, daß für seine Zukunft nur ein Miteinander möglich ist, weil alles gewaltsam Ausgegrenzte ihm schadet, ähnlich wie die Hexe in Dornröschen, die von der Einladung ausgeschlossen wurde, weil sie als böse galt, und sich dafür rächte. Nun muß man sich natürlich vor Angriffen und Feinden schützen, doch muß man vorher erkennen, wer überhaupt ein Feind und was ein Angriff ist und was nicht! Das wissen die wenigsten und die meisten meinen ‚Feind‘–‚Angriff‘, ohne nachzudenken. Dadurch gibt es viele Mißverständnisse und unnötige Kriege, weil vieles von dem, was man als Angriff und Feind einschätzte, es in Wirklichkeit nicht war. Auch die Unterscheidung in Freund und Feind hilft nicht weiter. Vielmehr ist es zweckmäßiger zu fragen: ‚Nützt es mir vielleicht auch und wo?‘ So vermeidet man das Freund-Feind-Denken, weil man statt dessen auf den Nutzen und den Sinn schaut und Feind und Freund wieder zum Menschen werden – mit dem man sich ergänzt. Wehren darf man sich dann natürlich immer noch.

Die Lösung ist also, das Unbewusste, Verstoßene und Ungeliebte wieder sinnvoll in unser Leben zu integrieren. Dann kommen wir einen Schritt näher zu Wissen, Glückseligkeit und Schönheit, der Sphärenmusik von Platons Vermächtnis. Dazu muß man jedoch wieder mit dem anderen kommunizieren, anstatt es zu bekämpfen. Denn in der Unendlichkeit GOTTES gibt es einfach alles, und so hat alles seine Berechtigung. Die Gegensätze sind nicht dazu da, sich zu bekämpfen und zu zerstören, sondern, sinnreich zu wechselwirken und dadurch neue Welten zu erschaffen. Ein Beispiel ist die DNS und der daraus entstehende Organismus, in den das Wesen feierlich einzieht, nicht der Krieg. Krieg ist immer ein Zeichen, daß die aufbauenden, schaffenden Kräfte zu schwach und die destruktiven Kräfte zu stark sind, dass sie beide kläglich versagt haben. Nichts anderes ist Krieg – ein Verlust für Alle, denn sowohl der Konstruktive als auch der Destruktive haben ihre Welt nicht mehr (der Konstruktive klagt über die zerstörte Welt, der Destruktive ärgert sich über den Neuaufbau). Allerdings kommen, wenn man sich nach der alten eine neue Welt träumt, die Probleme wieder. Deshalb soll man sie besser gleich lösen, statt den Kampf aufzuschieben. Der Konstruktive kämpft für das Licht, den Aufbau, den Tag, die Herrlichkeit, der Destruktive für das Dunkel, die Zerstörung, die Nacht, die Demütigung. Es gibt keine Möglichkeit für ein Wesen, keines von beiden zu sein bzw. sich herauszunehmen – man ist entweder konstruktiv oder destruktiv und in der Summe sogar beides. Wenn man sagt: ‚Oh nein, ich bin weder gut noch böse, sondern halte mich da heraus!‘, dann hat man sich nur um eine Entscheidung herumgemogelt und ist – NICHTS. Wer nicht für eine Seite kämpft, sie IST, sie verKÖRPERt, der IST NICHT. Er steht nur daneben, nicht weniger und nicht mehr. Und die, die kämpfen, können sich jedes Mal nach dem Ableben in den Träumen des Großen GOTTES ausruhen und erholen, bis zum nächsten Abenteuer. So ist das Leben ein ewiges Abenteuer – für die, die nicht leugnen, sondern etwas sind und den Mut haben, sich zu entscheiden und etwas zu TUN. Träumen kann man dann immer noch. Die von uns geschaffenen Welten gehen als Perlen in GOTTES Reich ein und dienen als Basis für die folgenden Welten. Jeder Einzelne ist dafür mitverantwortlich, wie diese Welten bzw. Perlen aussehen. Dabei ist kein Wesen besser oder schlechter – jeder erfüllt seine Aufgabe bei der Entwicklung der Welt und jeder Einzelne entscheidet, wie diese Welt aussieht. Auch wenn es wenig ist, fällt es ins Gewicht. Deshalb sind alle Sprüche wie: ‚Ich kann doch eh’ nichts tun!‘ nur Ausreden, umso mehr, als wenn mehrere Leute diesen Spruch gleichzeitig sagen. Denn die einzelnen Lebewesen sind wie Bäume. Wenn sie nicht nur die Probleme erkennen, sondern sich dazu auch recken und aufrichten, können sie die lastende Decke der Nacht, des Unrechts und der Unterdrückung durchstossen und die Sonne wieder zur Erde durchdringen und scheinen lassen. Das geht aber nur, wenn nicht nur Einer oder Zwei, sondern Viele das tun, indem sie die Haltung des „Ich bin doch machtlos“ überwinden und sich als Teile GOTTes wiedererkennen, durch die GOTT der Allmächtige höchstselbst lebt und wirkt.

Das Leben ist also da, damit das Lebewesen (das ‚Bewusste‘) sinnvoll und in Übereinklang mit Allem am Bau einer Welt mitarbeitet, die nur durch das ausgewogene Zusammenspiel von Gut und Böse wachsen, erblühen und sein kann, da sie sowohl durch Fehlen der guten als auch bösen Kräfte sofort wie ein Kartenhaus einfallen würde. Das ‚Unbewusste‘ (das Wesen) ist das Ausgegrenzte, das wir beim Gang in die feste Materie zurückließen, und ist wie wir eben auch Wesen, GOTT und damit wir selber, was –weil GOTT unteilbar ist– heißt, daß wir uns selbst ausgrenzen! Die Aufgabe des Menschen ist deshalb, durch sinnvolle Integration aller Bewußtseinsanteile das verlorene Paradies aller nichtfestmateriellen Welten in der festen Materie bzw. auf der Erde wiederzuschaffen, d.h. GOTT ganz in die feste Materie zu holen. Nur so kann das verlorene Puzzle wieder komplett werden, können die festgefallenen Sternenwesen ihre Augen öffnen, endlich aufstehen und sich wieder frei bewegen und richtig handeln. Denn je mehr wir uns bewußt sind, desto mehr sind wir wieder GOTT als Weltenwille, Weltengeist und Weltenseele im Weltenkörper und können die Wirklichkeit frei von allen kriegsstiftenden Ausgrenzungen, Halbheiten und Beschneidungen, also GANZ gestalten. Das Paradies der GOTTesebene und die Paradiese der nichtfestmateriellen Ebenen werden dann auch in der festen Materie errichtet sein, da wir a) GOTT zu uns holen und wir b) langsam wieder GOTT werden. In der Sprache von Goethes ‚Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie‘ heißt das: Die Schlange unseres errungenen Wissens wird eine Brücke –die Jakobsleiter– von der Festmaterie zur schönen Lilie des Geistes –GOTT– schlagen, auf der die Menschen hinauf- und die Wesen aller nichtfesten und damit höheren Aggregatzustände hinabwandeln und sich –ein Wiedersehensfest nach der langen Trennung feiernd– in der Mitte treffen, um gemeinsam die Welten zu gestalten, denn ‚es ist an der Zeit‘. Die dafür notwendige Integration und Aufarbeitung des Unbewußten, d.h. die Erringung des Wissens der Schlange, erfolgt durch eine unbedingt synchrone materielle und nichtmaterielle Bewußtseinsöffnung und bereitet die Zukunft und ein neues Zeitalter vor. GOTT, Sterne, Planeten und Planetenbewohner werden sich dann WIRKLICH begegnen, denn die vielen einsamen, traurigen Sonnen werden eine große liebende Sonne, eine Galaxis, in der dich die einzelnen Sonnen gegenseitig wärmen, trösten und Welten schöpfend Geschichten erzählen..“

Wieder hielt die Sonne kurz inne und sandte einen herrlichen, hell aufleuchtenden Klang-Farb-Teppich ins All, in dem buntschillernde Farben jubelten, kleine, neckende Sonnengeister und große, sanftmütige Mondenseelen spielten und Trompeten und Geigen erschallten. Sie formte ihre Korona zu einem schönen Sonnenblumenkranz. Dann fuhr sie fort:

„Ja – Sonne. Keine Planetenbewohner wohlgemerkt, denn die den siegreichen Sonnen Nachrückenden werden das alte Kriegsspiel neu durchüben. Die Friedlichen aber werden nicht mehr auf der Erde leben können, denn sie werden dort keinen Platz mehr haben –sie werden weggedrängt werden oder aufgrund der für sie unerträglichen Zustände einfach nicht mehr dort leben wollen– und deshalb als Planeten und Sterne wiedergeboren werden, oder sie gehen in friedlicher Glückseligkeit noch zu Lebzeiten in die Sonne, d.h. in das Sonnenbewußtsein, ein, denn in GOTTES Welt ist für alle Platz. Das ist die in der Bibel beschriebene Entrückung: die Transformation der Friedlichen in Planeten und Sterne. (Oh, wie unendlich diese Entrückung mißverstanden werden wird!) Denn wir haben die duale Ebene von Krieg und Frieden gelöst, wir sind ganz und denken, fühlen und handeln, ja sind auf einer ganz anderen Ebene, jenseits von Krieg und Frieden, denn wir sehen das große Ganze, GOTT, und richten uns danach aus. Für uns steht nicht die duale Welt von Krieg und Frieden –zumal das eine NICHT ohne das andere existieren kann, es sei denn, es sei unbewußt–, sondern für uns zählen Lernen, gegenseitige Ergänzung und Verständnis, denn wir schaffen Welten. Um das zu erreichen, mußten wir aber durch die duale Ebene hindurch – wir haben die gesamte Chronologie und alle Schmerzen, Qualen und Tränen von Krieg und Frieden mitgemacht und erlebt. Nur deshalb, durch diese Erfahrungen, konnten wir unsere Sternebene und unser Sternenbewußtsein gewinnen. Wir hatten keine Lust, ohne zu lernen wieder ins Unbewußte zurückzufallen, wieder aufzuwachen und das gleiche Spiel wieder von vorne durchzumachen. Wir wollten das Problem LÖSEN und nicht verdrängen. Deshalb kamen wir weiter, während die anderen, die Planetenbewohner, noch unten auf den festen Planeten herumkriechen und mitten im Schlachtfeld der Krieg-Frieden-Thematik ständig und immer neu reinkarnieren. Denn feste Körper verdrängen einander, und um dieses Problem und damit die komplette Krieg-Frieden-Thematik ein für allemal und schlußendlich zu beheben, muß man nicht den wegdrängenden Körper schlagen oder zerstören, sondern BEWUßT WERDEN, d.h. mit der Seele dieses Körpers, die GOTT ist, reden: Warum bist Du da? Wer bist Du? Was willst Du? Sind wir wirklich Feinde? Was können wir gemeinsam tun? usw. Wird man bewußt, sieht man auch langsam den Zusammenhang von

1. festen Körpern, die einander verdrängen,
2. Fortpflanzung und Tod, durch die die Verdrängung geregelt, und
3. Krieg, in dem die Regelung und Lösung der Verdrängung gestört bzw. verhindert wird.

Wir Wesen auf der Sternenebene haben diesen Zusammenhang erkannt und müssen uns deshalb nicht mehr fortpflanzen, denn wir sind kosmisch bewußt und verdrängen niemanden. Deshalb werden auch wir nicht verdrängt. Wir haben unsere Körper durch die Elementeleiter Erde – Wasser – Luft – Feuer – Klang hindurch in Richtung GOTT sublimiert und verwandelt. Wir Himmelskörper tanzen durch das All, kommunizieren miteinander und schaffen Welten. Immer und ewig pendeln wir zwischen Stern und Schwarzem Loch, die uns in GOTTES Gleichgewicht wie Trampoline auffangen, und leben dabei die Wirklichkeit. Nur GOTT ist höher als wir, denn er ist ALLBEWUßT.

Die Lebewesen auf den Planeten aber machen die gesamte Problematik durch: Krieg oder Frieden? Sie, Aspekte GOTTES, werden sich um Plätze in Körpern auf der Erde reißen, um zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Es wird ein unfaßbares Hauen und Stechen geben. Nur wenige werden dabei innehalten und überlegen, was hier eigentlich vor sich geht und wohin das führt. Der Mensch kann jedoch entscheiden, ob er durch seine Aggressivität nur ein zu vermeidendes Durchgangsstadium auf dem Weg zur Sternwerdung bleibt oder ob er durch seine Bewußtwerdung das Paradies auf die Erde holt und damit das Menschsein zu einer wirklichen Alternative neben dem Sternenzustand macht. Denn wir Sterne möchten unendlich gerne auch einmal Menschen sein und die Freuden einer Umarmung, der Liebe und der handwerklichen Arbeit erleben. Wir möchten nicht, daß die Friedlichen immer notgedrungen von ihren Heimatplaneten entfliehen müssen, sondern daß sie dort auch einmal friedlich leben können. Dafür sorgen wir Sterne und leiten –Kachinas– die Menschen an, und im Gegenzug zeigen wir den Menschen die Freuden des Sternenlebens. So werden die Sterne immer vollständiger und ungeteilter Menschen und die Menschen immer intensiver Sterne, denn das Unendliche ergießt sich in das Endliche und das Endliche in das Unendliche.

Zum Schluß sei noch gesagt: Wisset, daß das, was ihr im Leben schafft, für alle Ewigkeit in GOTT steht. Es läßt sich nachträglich nicht mehr verändern, ausbügeln oder glätten, denn in der klassischen materiellen Welt sind die Vorgänge irreversibel. Das macht unsere große Verantwortung aus. So schaffet etwas, das euch und andere freut, denn es wird ewig sein und euer Sein und Bewußtsein nach dem physischen Tod, zwischen Leben und Tod und im nächsten Leben bestimmen. Es wird eure persönliche Unendlichkeit sein, denn es wird euch immer begleiten und es wird euch bei der nächsten Verkörperung bzw. Tat begegnen und eine Freude sein oder zur Rede stellen. Das ist im Sinn der Satz, der in der Bibel stehen wird: ‚Und es wird alles vor Gott offenbar.‘ Denn GOTT ist ein Lebewesen und alles, was in ihm je geschah, steht ewig in seinem Bewußtsein. Stets kann er es abrufen und für oder gegen euch verwenden. Tut deshalb nur das, was ihr auch wirklich wollt und was dem Ganzen dient, und laßt euch zu nichts zwingen! Denn jedes Lebewesen ist in Wirklichkeit der Diener GOTTES und des Ganzen. Dient nicht euch persönlich, sondern immer so gut es geht, dem Ganzen. Erkennt das Ganze und verbindet euch mit ihm! Sucht die gemeinsame Menge aus Ich und All! Findet über euer Wachen-Denken und Träumen-Fühlen die Einheit und Mitte, eure Liebe, euch selbst! Gestaltet euer Leben wahrhaft, authentisch, euch selbst getreu, denn es wird einst vor euch stehen, euch richten und entscheiden, ob eure Existenz nach dem physischen Tod Himmel oder Hölle sein und wie es überhaupt weitergehen wird. Denn Himmel oder Hölle sind die zwei Pforten, über die ihr nach dem Tod aus der dualen Welt Materie zu GOTT gelangt, denn die duale Welt hat logischerweise jeweils 2 bzw. 2^x Ein- und Ausgänge. Und weiter geht es so, wie ihr mit eurem Lebens- und Seinsschiff die Wasser furcht und dadurch im Kern das Kommende bereitet. Lebt Eures und seht GOTT, das Ganze. Der Geist der neuen Zeit ist nun gekommen.

Hier muß ich vorerst schließen, denn ich muß weiter Zukunft weben und Wege öffnen. Für eure nächste Reise wünsche ich euch freie Fahrt voraus und viel Glück!“

Der Himmel, der die ganze Zeit schweigend-beobachtend anwesend War/Ist/Sein-Wird und seine Gestirne, Menschen, Tierchen und Schwarzen Löcher mehr oder weniger fleißig rechnen ließ, der also die ganze Zeit unbemerkt wollte, fühlte, vorstellte und dachte und das alles, Gedachtes und Manifestes, fein säuberlich und nahtlos miteinander synchronisierte, ergänzte:

„Sterne leben auf der Oberfläche von Galaxien, Planeten leben auf der Oberfläche von Sternen, Planetenbewohner auf der Oberfläche von Planeten usw. Alles aber lebt auf der Oberfläche von GOTT und bildet seinen Körper. Und die Oberflächen eines Himmelskörpers zeigen seinen Bewohnern, wie weit sie ungestraft gehen dürfen. Hier liegt ein tiefes Geheimnis, das ich euch noch nicht enthüllen kann, denn es ist noch nicht an der Zeit, und es wird euch erst später, wenn Kobolde, Menschen und anderes übermütiges Getier auf euch herumspielen, bekannt und bewußt werden. Es ist das Geheimnis von Extremen und Optimum und vom Herausfallen aus MIR, der Einheit, dem Absoluten durch Wünsche. Paßt also auf, daß ihr sinnvoll wünscht und stets im Optimum, d.h. im rechten Maß bleibt, sonst werden eure Wünsche eine Verwünschung sein! Planeten, wünscht euch nicht irgendwelche Menschen, und Menschen, laßt die Finger von Kernenergie und Gentechnik! ... Hört auf, Andere wegen eurer egoistischen Wünsche zu unterdrücken, zu foltern und zu manipulieren! Später erfahrt ihr mehr dazu. Schiller wird euch im ‚Zauberlehrling‘ davon erzählen.

Alles kommt aber aus mir und geht in und durch mich, den Urgrund, GOTT, den Himmel, – und zwar nach Wille und Vorstellung und entsprechend dem Wesen. Sterne sind meine rechte Hand, Schwarze Löcher meine linke, und ich als Mitte und Zünglein an der Waage, Ausschlaggebender, verbinde sie beide kreativ miteinander. Das ist das Prinzip der Schöpfung: 1 in 2 und 2 in mehr und wieder zurück und vor und zur Seite usw. Ihr lieblichen Planeten seid meine geliebten Finger und die Menschen auf euch die Kuppen meiner Finger – für die herrliche, verlockende Feinarbeit! Ihr Wesen seid wie das höchste Wesen, ich, GOTT, im Grunde alle gleich, ihr habt nur verschiedene Strukturen, Formen und Eigenschaften. So bin alles ich und alles dient und gehört mir ... zum Nutzen, Fortschritt und Wohle des Ganzen.

So, genug der Rede, vergeßt, falls ich etwas Unzutreffendes oder Falsches gesagt, und seid nun lebendig, glücklich, licht, klingend, offen, frank und frei in meinem Firmament!“

Mit dieser Aufklärung, Ermutigung und Bekräftigung entließen Sonne und Himmel ihre Kinder in die Weiten ihres wundervollen Systems. Sie tanzten noch ein paarmal um die unter dem Schwarzschildradius geschickt ihr tieferes, rückwärtsgewandtes Inneres verbergende, orange-glühende Sonne, winkten ihr zu, blickten in den sanftmütigen, lichtdurchfluteten elektrisch-azurblauen Himmel und schwammen dann –Kapitäne farbfreudiger, agiler, prächtiger Schiffe– auf dem Äther ihres hell strahlenden, liebevollen Mutter-Vater-Gestirns und im Urahn-GOTT-Himmel geborgen mit wehenden Flaggen in die nächste Unendlichkeit.

Nachdem über lange Zeit allein die Vernunft, der Geist regierten und in ihrer einseitigen Herrschaft Ungeheuer, unendliches Elend und Wüsten hinterliessen, aber mit ihrer Sonnennatur auch alles erleuchteten, ist es Zeit, in aller Demut die Seele, die Weltenseele, d.h. die heilige Jungfrau Maria, wieder auf die Erde und in die Herzen der Menschen kommen zu lassen, denn sie ist die gemarterte, geplünderte und getötete Materie, die in ihrem Wesen erkannt und wieder getröstet, geheilt und in ihrer ganzen Schönheit und Herrlichkeit wieder aufgerichtet werden soll. Der Geist, der Kopf trium-phierten, während das Herz, die Seele litt. Es ist Zeit für die Zukunft, die Vereinigung von Seele und Geist, damit man den Himmel wieder empfangen kann. Denn die Sterne sind Erzengel, Seraphim, die Planeten Engel, Cherubim, und die anderen Himmelskörper die restlichen Engelsscharen. Sie bevölkern in dichten Heerscharen den Himmel, tanzen Reigen, singen, versprühen Farbe, formen sich zu wunderschönen geometrischen Mustern, bunten Mandalas und zu prächtigen Galaxien. Sie leben in Gottes Gegenwart, bilden den Körper Gottes, sind Zellen in ihm. Über ihnen thront Gott in seiner Macht und Herrlichkeit. Der Mensch darf dankbar sein, dass er auf den wunderschönen, göttlichen Engeln durch die Welten reisen darf, und sollte sie gut behandeln.


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last update by Lydia Thießen 13.3.2011