Globales Manifest für Alle


Der Mensch wird die Rätsel der Natur dann lösen, wenn er semiotisch denkt und fühlt. Hierzu ein paar Beispiele:

1. Gravitation ist schwach, weil sie als universale Psyche jedem Lebewesen seinen Raum geben muss, damit es sich frei entfalten kann. Wären die universalen psychischen Kräfte -Liebe und Hass- stärker, würden sie die Lebewesen erdrücken und in ihrem Tun hemmen. Die Lebewesen würden in Selbstgefälligkeit und Ichzentriertheit -Trägheit- erstarren. Wäre die Gravitationskraft schwächer, würden sich die Lebewesen ungeliebt und vernachlässigt fühlen und in Isolation und Depression verfallen. Es muss also eine Stärke gefunden werden, bei der sich die Lebewesen weder zu wichtig noch vernachlässigt fühlen und eine ausgeglichene emotionale Basis haben.
Gravitation ist deshalb auf materieller Ebene allgemeingültig, weil sie als Liebe und Aufmerksamkeit für das materielle Leben und seine Wesen alles durchdringt.

2. Elektromagnetische Wechselwirkung ist stark, weil sie als universaler Geist die Entwicklung vorzeichnet und vorantreibt. Um Ideen unabhängig umzusetzen und die Lebewesen für seine Ideen zu gewinnen und mitzureißen, muss der Geist die Trägheit und den Widerstand der Psyche überwinden, also stärker sein als sie.
Elektromagnetische Wechselwirkung gilt nicht für die gesamte Materie, weil die Psyche, die als Gravitation dem Geist bzw. der elektromagnetischen Wechselwirkung übergeordnet ist, einen Teil -ungeladene Masse- für die vom Geist unabhängige Steuerung der Materie frei haben muss. Der Geist kann dagegen als Produkt der Psyche nicht ganz frei von ihr sein, d.h. elektrische Ladungen und magnetische Momente sind stets an Massen gekoppelt.

3. Landschaften, Völker und Mentalitäten sind eng miteinander verbunden. Menschen leben im wesentlichen auf 3 Doppelkontinenten: Nord- und Südamerika, Europa-Afrika und Asien-Australien. Die Landschaften und die auf ihnen lebenden Menschen und Mentalitäten lassen sich besser verstehen, wenn man die 7 Chakren jedem Doppelkontinent vom Äquator aus in Richtung Norden und Süden zuordnet:


Die Chakras äußern sich in spezifischen Landschaftstypen, z.B.:
    -Schnee- und Eisregionen: Übergeist - Aufhebung der Gegensätze und der materiellen Lebenstätigkeit in Kälte und Licht (z.B. Polarlicht)
    -Wüste: Herz, Seele - Aufhebung der Gegensätze und der materiellen Lebenstätigkeit in der Stille und im Licht
    -Regenwald: Basis und Erhalt - Erzeugung der Gegensätze und der materiellen Lebenstätigkeit in der Wärme und Dunkelheit.
Es gibt einen globalen Regenwaldgürtel des materiellen Erhalts, einen globalen Wüstengürtel des Herzens und einen globalen Schneegürtel des Übergeists. Ebenso gibt es globale Gürtel der übrigen Chakras (Feuchtsavanne-Fortpflanzung, Trocken- und Dornsavanne-Lebenskraft, subtropische Region-Kreativität, gemäßigte Region-Denken), so dass die Zuordnung folgt:
    -polar und subpolar - Übergeist
    -boreal und gemäßigt - Denken
    -subtropisch - Kreativität
    -tropisch-arid (wüsten- und halbwüstenartig) - Herz
    -tropisch-semiarid (trocken- und dornsavannenartig) - Lebenskraft
    -tropisch-semihumid (feuchtsavannenartig) - Fortpflanzung
    -tropisch-vollhumid (regenwaldartig) - materieller Erhalt.
Dies ergibt eine harmonische Folge von Erzeugung und Erhalt, Reproduktion, Weiterentwicklung und Vervollkommnung der Materie in den ersten 5 Chakras bis zu ihrer Reflektion im Denken und ihrer schließlichen Auflösung im Übergeist. Durch ihre Natur und Funktion bestimmen die Chakras und die mit ihnen verbundenen Erdzonen Lebensweise und Mentalität der in ihnen wohnenden Menschen. Das Zusammenwirken von Erdzonen, Menschen und Mentalitäten erklärt einige allgemeine entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge, z.B.:
    -hohe psychische und geistige Stabilität und Offenheit der Menschen in den Tropen durch die Faktoren materieller Erhalt, Fortpflanzung und Lebenskraft
    -erste Entwicklung von Hochkulturen, Wissenschaften und Philosophie in subtropischen Gebieten (z.B. Ägypten, Griechenland, China, Inka) durch den Faktor Kreativität
    -permanente Wertung, Infragestellung und Veränderung der Dinge und Durchführung von Revolutionen (und damit Verzicht auf die aus dem Herzen kommenden und durch die Kreativität verwirklichten Ideale Harmonie, Schönheit und Gleichgewicht) in gemäßigten Breiten durch den Faktor Denken
    -sinkender Kinderreichtum, Aufhellung der Haut- und Haarfarbe, Leichterwerden des Knochenbaus und Übergang des Körpers zur zweiten (Flächenbetonung) und ersten Dimension (Längenbetonung) mit zunehmender geografischer Breite durch den Faktor Übergeist. Der Mensch löst sich zum Nord- und Südpol hin im Übergeist -im Licht- auf.
Die Chakras und die Erdzonen existieren nicht für sich selbst, sondern sind durch die anderen Chakras und Erdzonen hindurch klimazonenunabhängig aktiv. Der Übergeist zeigt sich so z.B. in Gebirgen mit Kälte und Schnee, das Herz in heißen, gemäßigten und polaren Wüsten und der materielle Erhalt in Wäldern im allgemeinen.

Die Chakras sind im wesentlichen physikalische bzw. Naturkräfte, wie z.B. starke, schwache, Gravitations-, elektromagnetische und nichtlokale Kräfte, die sich als Wille (Realisierung), Vorstellungskraft (Idee), Psyche (Formgebung und Bewegung), Geist (Strukturierung und Funktionalisierung) und andere Lebenskomponenten äußern. Auf materieller Ebene werden über die Chakras diese Kräfte ausgeübt:
    -Übergeist: nichtlokale Kräfte des Willens und der Vorstellung
    -Geist, Denken: elektromagnetische Wechselwirkung
    -Kreativität: elektromagnetische Wechselwirkung und Gravitation
    -Psyche, Fühlen: Gravitation
    -Vitalität: schwache Kräfte
    -Fortpflanzung: starke und schwache Kräfte
    -materielle Basis: starke Kräfte.
Auf der Erde wirken die Chakren nicht nur in den Klima- und Vegetationszonen zwischen Äquator und Pol, sondern ebenso auf der Ebene von Kontinenten und menschlichen Rassen (Afrika=Psyche bzw. Herz; Europa=Geist; Asien=Psyche- Geist-Synthese), Gesellschaften, Individuen usw. Die Chakras und mit ihnen Wille, Idee, Psyche und Geist wiederholen sich fraktal und multidimensional (horizontal, vertikal, radial, auf klassischer, Quanten- und Energieebene usw.) in immer neuen Inhalten, Formen und Strukturen.

Man kann nun sagen, dass der kollektive Mensch vom Äquator zu den Polen hin von der Psyche zum Geist aufsteigt. Gleichzeitig bewegen sich auch die einzelnen Menschen je nach individueller Wahl zum psychischen oder geistigen Pol oder einem psychisch-geistigen Gleichgewicht.
Die Entwicklung des Menschen von einem psychischen Anfang zu einem neuen geistigen Ufer und seine Rückkehr zur alten psychischen Form, die dann überwunden wird, ist der Sinn der menschlichen Rassen und der Gegensätze zwischen Nord und Süd und zwischen Ost und West. Die Entwicklung und Überwindung psychischer und geistiger Formen und der dabei gemachte Auf- und Abstieg zwischen den Formen und Mentalitäten ist der Jungbrunnen der Menschheit.

4. Die Rätsel der Natur werden dann gelöst, wenn die äußeren, umweltlich-objektiven, "unbelebten" den inneren, innenweltlich-subjektiven, "belebten" Vorgängen und Phänomenen zugeordnet werden und umgekehrt. Durch diese Fusion fallen die Mauern zwischen Mensch und Natur und wird das Unbekannte in das eigene Wesen und Erleben integriert.

Semiotisches Denken, Fühlen und Handeln ist Resultat der Vereinigung und Kooperation von Wissenschaft, Kunst und Religion, von Afrika, Europa und Asien, von Innerem und Äußerem und eröffnet nach und nach die ganze Welt und ihre Geheimnisse, die Wissenschaft, Kunst und Religion, Afrika, Europa und Asien, Inneres und Äußeres einzeln nicht lösen können.

last update by Lydia Thießen 31.10.2004