Globales Manifest für Alle


1. Sein: Sein bzw. Bewusstsein umfasst alle Ebenen und ist materiell und nichtmateriell. Durch die mit der Entwicklung notwendigen Einschränkungen sind alle anderen Dinge in Gegensätze, z.B. Materie und Nichtmaterie, Psyche und Geist, gut und schlecht usw., getrennt. Aufgabe des Bewusstseins ist, die getrennten Gegensätze wiederzuvereinen und die Einschränkungen wieder aufzuheben.

2. Psyche und Geist: Die Psyche fühlt, erkennt und versteht, der Geist stößt weg, treibt an und entwickelt weiter. Psyche ist Masse und Ausdehnung, Bewegung und Klang. Geist ist elektrische Ladung und magnetisches Moment, Form und Farbe bzw. Licht. Die Psyche entwickelt Inhalte, indem sie Massen bewegt (d.h. Ausdehnung zuschreibt) und -im Austausch der Massen- klingen lässt. Der Geist entwickelt Inhalte, indem er elektrische Ladungen (mittels ihrer magnetischen Momente)in eine Form bringt und -im Ladungsaustausch- leuchten lässt. Die Psyche schafft durch die Bewegung Raum, der Geist durch die Formgebung Zeit.

3. Materie: Das Grundproblem der materiellen Ebene ist, dass Körper einander verdrängen. Dadurch wechselwirken die Lebewesen mittels a) ihrer Organismen und b) ihrer Gefühle, Gedanken und Vorstellungen. Der Wille wird durch die vielen materiellen Dinge beeinflusst und unfrei. Auf der nichtmateriellen Ebene, auf der nur Licht, Klang, Psyche, Geist und Vorstellungen, aber keine materiellen Körper existieren, hat dagegen alles Platz. Hier wechselwirken nur die Gefühle, Gedanken u.a. inneren Eigenschaften der Lebewesen. Materie ist nicht schlecht, sondern wird nur schlecht gemacht. Materie ist eine fantastische Sache; es muss nur etwas Ordentliches daraus gemacht werden.

4. Nichtmaterie: Auf nichtmaterieller Ebene gibt es nur noch Farbe, Klang und höheres Bewusstsein, d.h. Gedanken, Gefühle, Vorstellungen und Wahrnehmung. Diese liegen als Wellen (Gravitationswellen, elektromagnetische Wellen) vor. Wellen verdrängen sich nicht, sondern überlagern einander, weshalb alle Dinge Platz haben. Die Dinge verstärken oder löschen einander aus, sind jedoch in den Wellenbergen (positiv) und Wellentälern (negativ) latent immer vorhanden. Da das Negative, Destruktive in den Wellentälern gefangen ist, herrscht Gleichgewicht zwischen den Dingen und Harmonie. Noch höher ist die Ebene, auf der auch die Wellen geglättet sind. Hier gibt es weder Gedanken noch Vorstellungen. Der Wille ist durch das Fehlen von Inhalten, die ihn beeinflussen können, vollkommen frei.
Bewusstsein wird auf Ebene von Fühlen und Denken durch positives Denken und Fühlen (positive Amplituden) und negatives Denken und Fühlen (negative Amplituden) und durch Wellenberge (Licht und Klang, Bewusstes) und Wellentäler (Dunkel und Schweigen, Unbewusstes) bestimmt. Hebung des Bewusstseins bedeutet a) Öffnung und Untersuchung der negativen Amplituden und der Wellentäler und b) Vereinigung von positiven und negativen Amplituden und von Wellentälern und Wellenbergen (Einpegelung der Amplitude bei 0). Dazu muss die Gleichwertigkeit positiver und negativer Dinge erkannt und Bewusstes und Unbewusstes vereint werden. Die Lücken, Unstetigkeiten und Leerstellen des Selbst und der Entwicklung müssen geschlossen werden. Dies ist Integration des Anderen und Erforschung des Unbekannten. Dadurch herrscht überall Licht und Klang bzw. Bewusstsein mit einem Gleichgewicht zwischen positiv und negativ bzw. zwischen Ich und Du.

5. Entfaltung: Materie baut auf den Energiewirbeln Lord Kelvins auf: Das zunächst glatte, wellenlose Bewusstsein gerät über eine Vorstellung in Erregung (Wellenbildung), entwickelt Gedanken und Gefühle hinsichtlich der Vorstellung (Wirbelbildung), konkretisiert sie (raumzeitliche Kondensation von Teilchen an den Außenrändern des Wirbels) und kombiniert sie mit anderen bereits konkretisierten Vorstellungen (Akkumulation von Wirbeln zu sichtbarer Materie). Durch Zentrifugalkräfte steuert es die Materie, durch Zentripetalkräfte wird es von der Materie gesteuert. Das Bewusstsein ist als Sein ein Zustand, den es in Inhalte, Parameter und Eigenschaften strukturiert.

6.Wechsel: Die Dinge einer Ebene sind auf einer anderen nur unvollständig versteh- und darstellbar. Sie können nur in Zahlen, Symbolen oder Näherungen vermittelt werden.

7. Ich: Das Ich ist kein individuelles Wesen, sondern Gott, der hinter jedem einzelnen Lebewesen steht, es aufrechterhält und weiterentwickelt. Deswegen ist jedes Ich dasselbe und kann sich jedes Lebewesen in jedes beliebige andere Lebewesen hineinversetzen.
Das Ich entsteht durch eine Vorstellung und die ihr zugeordneten Gefühle und Gedanken, mit denen sich das Bewusstsein identifiziert. Das individuelle Bewusstsein ist nur die Bezugnahme des universalen Bewusstseins auf den Organismus, d.h. nur ein Bewusstseinsteil, und geht deshalb nach dem Tod des Organismus im universalen Bewusstsein auf, indem es dessen Inhalte und Eigenschaften bildet. Nach dem Buddhismus gibt es kein individuelles Ich, sondern nur universales Bewusstsein.

8. Innen- und Außenleben: Inneres und äußeres Leben müssen miteinander verbunden werden. Wenn man nach außen schaut, muss man sich selber sehen, wenn man nach innen schaut, muss man die gesamte Umwelt sehen können. Der Mensch, der inneres und äußeres Leben nicht zueinander in Beziehung setzt, d.h. nicht transparent wird, läuft mit Unwucht, da seine Schwerpunkte getrennt sind.

9. Innere Sinnesorgane: Der Mensch muss die materielle und nichtmaterielle Ebene vereinen, d.h. nicht nur seine 7 physischen Sinne, sondern auch seine 7 Chakren, die inneren Sinnesorgane, öffnen. Dies ist die wahre Verbindung von Materie und Geist, die Überwindung der Gegensätze. Was erhält der Mensch (nach dem Buddhismus) über die Chakren?

Durch die Öffnung der Chakren wird das Unbewusste wieder bewusst und überwindet der Mensch seine Schwächen und Ängste und findet zu seiner wahren Stärke zurück. Er wird wissen, was Engel, Teufel, Naturgeister, Elementarteilchen, elektromagnetische, Gravitations-, elektromagnetische und andere Felder, Sterne, Planeten, Bewegungsformen, die Kreuzigung und Auferstehung Jesu', die Heilige Dreieinigkeit, das Abendmahl und der Sündenfall der Menschheit überhaupt bedeuten und was sich hinter der jetzigen Situation der Welt versteckt.
Psyche und Geist gehen als Ida und Pingala durch alle Chakren und durch die nichtmaterielle und materielle Ebene hindurch.
Die Chakren sind die Bewusstseinsebenen, an denen der Mensch teilhat, und der Zugang zu diesen Bewusstseinsebenen. Um die Wirklichkeit zu erkennen, muss der Mensch in allen Bewusstseinsebenen heimisch sein.

10. Innere Sinnesorgane und Geschichte: Durch Korrelation der 7 Chakren mit der menschlichen Entwicklung zeigt sich (nach den Veden) folgendes Muster:
    1) Wurzel-Chakra: Erschaffung der Materie, Entstehung der Himmelskörper
    2) Nabel-Chakra: Entstehung von Protoplasma und zellulärem Leben
    3) Solarplexus-Chakra: vollständige körperliche Ausprägung und Entfaltung des Menschen, vollständige Trennung von materieller und nichtmaterieller Ebene
    4) Herz-Chakra: alte Hochkulturen mit einem Gleichgewicht zwischen Wissenschaft, Kunst, Religion und Alltagsleben
    5) Hals-Chakra: Phase der Kreativität, Forscherdrang, Erkenntnis und Umgestaltung der Welt, Suche nach der verlorenen nichtmateriellen Ebene (den Ursprüngen und Wurzeln)
    6) Stirn-Chakra: Gestaltung der Welt durch Verstand, Vernunft und Intuition
    7) Scheitel-Chakra: Gestaltung der Welt durch Bewusstsein, Seele und Geist
    8) Über-Chakra: Schutz und kosmische Verbundenheit.
Wir sind jetzt auf der 5. Stufe, in der wir mit Industrie, Maschinen, Technik, Kunst, Handwerk und dem Experiment unserer Kreativität freien Lauf lassen. Dadurch bestimmen wir, wie die nächsten Stufen aussehen.

11. Farben und Töne: Es gibt viel mehr Farben und Töne als wir täglich sehen und hören. Wir müssen unseren engen Horizont für die unendlich vielen anderen Farben und Töne, die neben Gelb, Rot, Blau, c, d, e usw. existieren, öffnen und versuchen, sie wahrzunehmen. Wir müssen das Unsichtbare und das Unhörbare wieder ins Bewusstsein holen. Dann wird man die erstaunlichsten Lebewesen und Vorgänge wahrnehmen, die neben uns exisitieren.

12. Äther: Nach den Veden ist der Äther, das 5. Element, noch nicht vollständig offenbart wie z.B. Licht oder Materie. Jedes Ding hat eine Farbe oder ist wenigstens grau. Nicht alle Dinge aber senden Töne aus. Mit der Entfaltung des Äthers werden alle Dinge klingen und Töne aussenden und die Sphärenmusik hörbar. Dadurch werden die Dinge durchsichtig und ihr Inneres mit dem Äußeren verbunden. Man wird nicht mehr enttäuscht werden oder reinfallen, weil Lügen nicht möglich ist - man hört ja die Gedanken des anderen. Die Umwelt wird nicht mehr verhunzt und dem Leben nicht mehr geschadet werden, weil ein hässlicher Klang viel unangenehmer und störender ist als eine hässliche Farbe. Wenn sie bearbeitet und umgewandelt werden, werden die Dinge -Lebewesen oder Teile von ihnen- durch ihren Klang vermitteln, ob sie sich dabei wohl fühlen oder nicht. Der Mensch wird diesem Klang zuhören und schönere Dinge herstellen als jetzt, wo die Dinge alles schweigend und geduldig mit sich geschehen lassen und in die hässlichsten Formen und Zustände gepresst werden.

13. Feuer und Klang: Feuer und Klang verbinden als raumzeitunabhängige bzw. höhere Bewusstseinsebenen die raumzeitabhängigen bzw. niederen Bewusstseinsebenen. Vollkommen verschiedene, scheinbar nicht zusammenhängende materielle und nichtmaterielle Dinge, die man auf materieller Ebene aufgrund ihrer vielen Gegensätze nicht zusammenbringen kann, werden im Feuer und im Klang miteinander verschmolzen und bilden eine neue Einheit.

14. Bewusstsein: Es gibt nur ein Bewusstsein, eine Psyche, einen Geist, die durch die Augen und Sinnesorgane der einzelnen Lebewesen schauen, handeln und wahrnehmen. Das Ich bzw. Selbst entsteht durch die Identifizierung des Bewusstseins mit den Raum-Zeit-Koordinaten des Organismus, das so zum Selbstbewusstsein wird. Der Weg vom inneren Fühlen, Denken und Verarbeiten von Wahrnehmungen zu Wahrnehmung, Organismus und Bewegung des Organismus ist der Weg des Bewusstseins bzw. der nichtmateriellen Ebene zum Selbstbewusstsein bzw. zur materiellen Ebene. Fühlen wird dabei zu Wahrnehmen, Denken zum Organismus und Verarbeitung von Wahrnehmungen zur Bewegung des Organismus.

15. Schlaf und Träume: Als Teil von Materie und Nichtmaterie existiert jedes Lebewesen auf beiden Ebenen und muss jeder Ebene ihren Teil zollen. Dies zeigt sich in den Gegensätzen Schlaf und Wachen, die kleinere Zyklen bilden, und Tod und Leben, die größere Zyklen abdecken. Da sich zwei komplementäre Zweige (Materie und Nichtmaterie) austauschen, ist Schlaf von Träumen begleitet, also fraktal (2x). Schlaf verbindet den Organismus mit der nichtmateriellen Ebene. Träume verbinden in der Gegenrichtung die nichtmaterielle Ebene mit dem Organismus. Schlaf gibt dem Organismus Energie und baut ihn wieder auf. Träume offenbaren dem Lebewesen seinen nichtmateriellen Anteil und seine Identität und sagen ihm, was es auf materieller Ebene tun soll. Was der Mensch in seinem Wachbewusstsein nicht findet und was ihm dieses nicht verrät, findet er in seinen Träumen. Schlafmangel ist Fehlen der Kommunikation von materieller und nichtmaterieller Ebene und macht das Lebewesen auf materieller Ebene handlungsunfähig.

last update by Lydia Thießen 31.10.2004